Ausstellung zu Heinz Emigholz in der Kunsthalle Mannheim

Bau im Bild

Heinz Emigholz, Filmstill

Kaum ein Filmemacher hat sich so intensiv mit Architektur auseinandergesetzt wie Heinz Emigholz. In seinem umfassenden Werk, das sich im Feld des Experimentalfilms bewegt, finden sich Arbeiten zu Adolf Loos, Pier Luigi Nervi, Auguste Perret, Eladio Dieste, Louis Sullivan und Le Corbusier – im Fokus steht dabei die gebaute Architektur als sinnlich erfahrbarer Raum. Die Kunsthalle Mannheim widmet sich Emigholz nun in einer Ausstellung, die am 29. März eröffnet wird und unter anderem Emigholz neueste Produktion „Baujahre – Years of Construction“ präsentiert. Für den Film, der innerhalb der Schau als räumliche Installation zu sehen sein wird, begleitete Emigholz von 2013 bis 2018 den Bauprozess der Kunsthalle Mannheim (Gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner). Neben seinem letzten Film werden die beiden Produktionen „Streetscapes [Dialogue]“ (2017), „Die Basis des Make-Up“ (1983 ff.) sowie ein Zeichnungszyklus und Notizbücher gezeigt. Heinz Emigholz studierte in Hamburg Philosophie und Literaturwissenschaft und gründete 1978 die Filmfirma Pym Films. Nach Arbeitsjahren in New York baute er von 1993 bis 2013 die Sektion Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin auf. Seit 2012 ist der mit internationalen Filmpreisen ausgezeichnete Künstler Mitglied in der Akademie der Künste in Berlin.

Elp

Heinz Emigholz
Eröffnung: 28. März 2019
Ausstellung: 29.03.19 bis 23.06.19
Kunsthalle Mannheim, Kubus 3
Friedrichsplatz 4
68165 Mannheim

 

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