Umbau von ksg in Leipzig

Translation

Der Umbau und die Sanierung des Translationszentrums für Regenerative Medizin der Universität Leipzig von kister scheithauer gross architekten bda und stadtplaner (ksg) ist abgeschlossen: letzte Woche fand die feierliche Übergabe der sanierten Räume statt. Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex wurde von 1928 bis 2007 als Universitätsfrauenklinik genutzt. Ein Großteil der Räumlichkeiten stand nach Auszug der Frauenklinik leer. Unter der Leitung von ksg erfolgten in den letzten zwei Jahren Sanierungs-, Um- und Ausbauarbeiten: die Baumaßnahme umfasste die sechs Geschosse des Altbaus und den zweigeschossigen OP-Trakt.

Die Translation, das unmittelbare Übertragen der Forschungsergebnisse in die medizinische Anwendung, generiert einen komplexen Gebäudetypus. Forschungsbereiche und Labore, Tierzüchtungs- und Experimentalbereiche, Auswerträume und Büros sind so zusammenzuschalten, dass alle hygienischen und labortechnischen Anforderungen erfüllt sind. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern entwickelten die Architekten ein spezifisches Gebäudeleitsystem: Abstrahierte Körperzellen bilden als grafisches Element die Arbeitsabläufe und Wege im Gebäude ab. Ergänzend erleichtert ein auf verschiedenfarbigen Bodenbeschichtungen beruhendes Farbkonzept die Orientierung in den neuen Räumen. Insgesamt stehen dem Zentrum über 4.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung – unter anderem auch eine Kindertagesstätte für die Kinder der Wissenschaftler.

Nach Abschluss der Baumaßnahme im Juni 2012 kamen noch drei Monate für Inbetriebnahmen, Einweisungen und Einregulierungen der technischen Anlagen hinzu. Jetzt erfolgt schrittweise der Umzug des Translationszentrums für Regenerative Medizin Leipzig aus den Interimslaboren in das neue Zentrum.
Red.

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