Kunstprojekt in München Hasenbergl

Weg vom Stigma

Die Großwohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne leiden oftmals nicht nur unter tatsächlichen sozialen und infrastrukturellen Problemen, sondern auch unter ihrer Stigmatisierung innerhalb der jeweiligen Stadtbevölkerung, die viele Schwierigkeiten fördern und zementieren kann. So erging es beispielsweise dem Münchener Stadtviertel Hasenbergl, das trotz zahlreicher zufriedener Bewohner bis heute mit einem sehr schlechten Ruf zu kämpfen hat. Im Rahmen eines Kunstprojekts von Pia Lanzinger … Mehr lesen

Veranstaltungswochenende der Initiative Ruhrmoderne

Non-Stop Brutalismus

Für alle, die sich eingehend mit der Nachkriegsmoderne in Kunst und Architektur beschäftigen möchten, bietet sich vom 27. bis 30. Juli eine besondere Gelegenheit. Die Initiative Ruhrmoderne lädt unter dem Titel „100 Stunden Brutalismus“ für drei Tage ins Hotel Ruhrmoderne im ehemaligen Schulgebäude von Günther Marschall (1967) in Marl und bietet ein reiches Programm mit Vorträgen, Exkursionen, Performances, einer Fahrradtour … Mehr lesen

Buch der Woche

Italomodern

Die Neuauflage des erfolgreichen zweibändigen Werkes „Italomoderne“ liegt nun im Verlag Park Books in erneuerter Außengestaltung vor, diesmal nicht in Veloursleder-Imitat, sondern im grob gewebten Leinen-Softcover. Grund genug, noch einmal auf diese wunderbare Publikation aufmerksam zu machen. Der Buchtitel, der sowohl eine Art Stilbegriff – die „Italomoderne“ – als auch eine regionale und zeitliche Eingrenzung – Oberitalien, 1946–1976 – beinhaltet, … Mehr lesen

Buch der Woche: Modernism Rediscovered

Drei mal Shulman

Julius Shulman, 1910 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, gehört unbestritten zu den ganz Großen der Architekturfotografie. Vor allem in den Jahren der Nachkriegszeit und der Kennedy-Ära hatte er sie alle vor der Kamera: Richard Neutra, Frank Lloyd Wright, Frank O. Gehry, John Lautner, Pierre Koenig und viele mehr ließen ihre Bauten von Shulman in Szene setzen. Entstanden sind dabei … Mehr lesen

Positionspapier des BDA NRW zum baulichen Bestand

Haltung zeigen

Sowohl Arbeitskreise im BDA als auch die Redaktion von der architekt beschäftigen sich seit geraumer Zeit immer wieder mit dem Fragenkomplex um den Umgang mit dem baulichen Bestand der Nachkriegsmoderne. Ergebnisse dessen waren in den vergangenen Jahren unter anderem die Ausgaben „jenseits des mangels. zur theorie der denkmalpflege“ (2013), „das ding und seine zeit. grenzen der erinnerung“ (2013), „vollzug oder … Mehr lesen

Ausstellung in Halle-Neustadt

Big Heritage

Die Großplattensiedlung Halle-Neustadt, auch Ha-Neu genannt, wurde in den 1960er Jahren als „Sozialistische Stadt der Chemiearbeiter“ gebaut. Eine eigenständige und lebenswerte Stadt sollte hier für die Arbeiter der Chemiestandorte Schkopau und Leuna entstehen, großzügig angelegt, mit vielen Grünanlagen und anspruchsvoller Kunst am Bau. Jedoch wurden Teile der vorgesehenen Infrastruktur niemals umgesetzt, die ungenügende verkehrsmäßige Anbindung an das Zentrum der Stadt … Mehr lesen

Diskussionsveranstaltung der Bayerischen Architektenkammer

Um Bau und Umbau

Für Architekten gehört der Umbau von bestehenden Bauten nicht unbedingt zu den attraktivsten Aufgaben, obschon er über den immer bedeutsameren Aspekt der Nachhaltigkeit hinaus oft auch architektonisch großes Potential in sich birgt. Die aktuelle Ausgabe von der architekt hat sich dem Thema daher unter dem programmatischen Titel „Umbau als Chance“ gewidmet. Auch die Bayerische Architektenkammer möchte die Arbeit im und … Mehr lesen

Ausstellungen zu Paul Schneider-Esleben

Zwei Mal Paul

Die Rochus-Kirche, das Mannesmann-Hochhaus und die Haniel-Garage, der Köln-Bonner Flughafen und das Wuppertaler Sparkassengebäude – das sind nur einige Bauten des Düsseldorfer Architekten Paul Schneider-Esleben, der am 23. August 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Heinrich Klotz sagte zu seiner Architektur, sie spiegele die stilgeschichtlichen Entwicklungen der ersten zwei Jahrzehnte nach dem Krieg wie eine „Architekturgeschichte im Kleinen“. Wie kaum … Mehr lesen

Buch der Woche: Anja Schlamann. Encanto

Zauber und Charme

Die Kölner Oper gehört zu den schönsten aber auch umstrittensten Gebäuden der Nachkriegsmoderne in der Domstadt. Gemeinsam mit dem Schauspielhaus und dem Restaurant „Opernterrassen“ bildet die Oper ein auch städtebaulich bis heute faszinierend gutes Ensemble. Die Entwürfe aller drei Bauten stammen aus der Feder des kölschen Architekten Wilhelm Riphahn (1889-1963). Umstritten sind und waren sie ebenfalls alle drei. Mitte der … Mehr lesen

tatort

Mit nordischem Flair

Wir suchen erneut ein Bauwerk, das eine besondere Rolle in der Nachkriegs-Architekturgeschichte spielt oder gespielt hat – sei es durch eine besondere Eigenschaft, eine ungewöhnliche Geschichte oder eine spezifische Merkwürdigkeit. Lösungsvorschläge können Sie per Post, Fax oder E-Mail an die Redaktion senden. Unter den Einsendern der richtigen Antwort verlosen wir ein Buch. Einsendeschluss ist der 23. März. Eigentlich hatte man … Mehr lesen