Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum

Große Oper – Viel Theater?

Im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main wird am 23. März die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“ eröffnet, in der Bühnenbauten unterschiedlicher europäischer Länder im Vergleich präsentiert werden. Dabei soll es insbesondere darum gehen, wie sich technische Entwicklungen sowie veränderte Zuschauererwartungen in der Architektur niederschlagen. Wie werden sich Bühnen als „Orte der kollektiven kulturellen Begegnung“ in Zukunft entwickeln? Zu … Mehr lesen

Ausstellung in der Architekturgalerie Berlin zum Atatürk Kulturzentrum

Recomposing AKM

Just vor ein paar Tagen haben die Abbrucharbeiten am Atatürk Kulturzentrum (AKM – Atatürk Kültür Merkezi) auf dem Istanbuler Taksim Platz begonen. Das 1969 errichtete und 1970 nach einem Brand wiederaufgebaute Bauwerk, entworfen von Hayati Tabanlıoğlu, ist seit 2008 nicht mehr in Betrieb und war seitdem dem Verfall ausgesetzt. Das Gebäude ist mit seiner Lage am östlichen Taksim Platz nicht … Mehr lesen

Buch der Woche: Welche Denkmale welcher Moderne?

Heterogenität als roter Faden

Zur Frage, wie wir mit dem Gebäudebestand der Nachkriegsmoderne umgehen, sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Publikationen erschienen. Die Tatsache, dass eine rein zeitstrahltechnische Erfassung eine Vielzahl von Bauten unter Denkmalschutz stellen würde, hat zur Diskussion geführt, dass eine qualitative Einordnung des umfangreichen Gebäudebestands dringlich ist. Um welche Bauten geht es also? Und wie lassen sie sich architekturhistorisch einordnen? Das … Mehr lesen

Kunstprojekt in München Hasenbergl

Weg vom Stigma

Die Großwohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne leiden oftmals nicht nur unter tatsächlichen sozialen und infrastrukturellen Problemen, sondern auch unter ihrer Stigmatisierung innerhalb der jeweiligen Stadtbevölkerung, die viele Schwierigkeiten fördern und zementieren kann. So erging es beispielsweise dem Münchener Stadtviertel Hasenbergl, das trotz zahlreicher zufriedener Bewohner bis heute mit einem sehr schlechten Ruf zu kämpfen hat. Im Rahmen eines Kunstprojekts von Pia Lanzinger … Mehr lesen

Veranstaltungswochenende der Initiative Ruhrmoderne

Non-Stop Brutalismus

Für alle, die sich eingehend mit der Nachkriegsmoderne in Kunst und Architektur beschäftigen möchten, bietet sich vom 27. bis 30. Juli eine besondere Gelegenheit. Die Initiative Ruhrmoderne lädt unter dem Titel „100 Stunden Brutalismus“ für drei Tage ins Hotel Ruhrmoderne im ehemaligen Schulgebäude von Günther Marschall (1967) in Marl und bietet ein reiches Programm mit Vorträgen, Exkursionen, Performances, einer Fahrradtour … Mehr lesen

Buch der Woche

Italomodern

Die Neuauflage des erfolgreichen zweibändigen Werkes „Italomoderne“ liegt nun im Verlag Park Books in erneuerter Außengestaltung vor, diesmal nicht in Veloursleder-Imitat, sondern im grob gewebten Leinen-Softcover. Grund genug, noch einmal auf diese wunderbare Publikation aufmerksam zu machen. Der Buchtitel, der sowohl eine Art Stilbegriff – die „Italomoderne“ – als auch eine regionale und zeitliche Eingrenzung – Oberitalien, 1946–1976 – beinhaltet, … Mehr lesen

Buch der Woche: Modernism Rediscovered

Drei mal Shulman

Julius Shulman, 1910 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, gehört unbestritten zu den ganz Großen der Architekturfotografie. Vor allem in den Jahren der Nachkriegszeit und der Kennedy-Ära hatte er sie alle vor der Kamera: Richard Neutra, Frank Lloyd Wright, Frank O. Gehry, John Lautner, Pierre Koenig und viele mehr ließen ihre Bauten von Shulman in Szene setzen. Entstanden sind dabei … Mehr lesen

Positionspapier des BDA NRW zum baulichen Bestand

Haltung zeigen

Sowohl Arbeitskreise im BDA als auch die Redaktion von der architekt beschäftigen sich seit geraumer Zeit immer wieder mit dem Fragenkomplex um den Umgang mit dem baulichen Bestand der Nachkriegsmoderne. Ergebnisse dessen waren in den vergangenen Jahren unter anderem die Ausgaben „jenseits des mangels. zur theorie der denkmalpflege“ (2013), „das ding und seine zeit. grenzen der erinnerung“ (2013), „vollzug oder … Mehr lesen

Ausstellung in Halle-Neustadt

Big Heritage

Die Großplattensiedlung Halle-Neustadt, auch Ha-Neu genannt, wurde in den 1960er Jahren als „Sozialistische Stadt der Chemiearbeiter“ gebaut. Eine eigenständige und lebenswerte Stadt sollte hier für die Arbeiter der Chemiestandorte Schkopau und Leuna entstehen, großzügig angelegt, mit vielen Grünanlagen und anspruchsvoller Kunst am Bau. Jedoch wurden Teile der vorgesehenen Infrastruktur niemals umgesetzt, die ungenügende verkehrsmäßige Anbindung an das Zentrum der Stadt … Mehr lesen

Diskussionsveranstaltung der Bayerischen Architektenkammer

Um Bau und Umbau

Für Architekten gehört der Umbau von bestehenden Bauten nicht unbedingt zu den attraktivsten Aufgaben, obschon er über den immer bedeutsameren Aspekt der Nachhaltigkeit hinaus oft auch architektonisch großes Potential in sich birgt. Die aktuelle Ausgabe von der architekt hat sich dem Thema daher unter dem programmatischen Titel „Umbau als Chance“ gewidmet. Auch die Bayerische Architektenkammer möchte die Arbeit im und … Mehr lesen