Ausstellung im Vitra Design Museum

Together!

Bauen und Wohnen im Kollektiv hat in der Bundesrepublik eine Geschichte, die bis in die 1960er Jahre zurückreicht. Die Abgrenzung vom bestehenden Ideal der Kleinfamilie und den damit verbundenen Wohn- und Lebenskonzepten stand dabei im Vordergrund. Seit einiger Zeit boomen Baugruppen wie nie, wenngleich die Bauherren heute zum Teil andere Motive umtreiben. Das Vitra Museum in Weil am Rhein eröffnet … Mehr lesen

Fotoausstellung in der BDA Hamburg Galerie

Noch nie in Shanghai

Während die Shanghaiallee in Hamburger Hafen-City zwar zeitgenössische innerstädtische Architektur vorweisen kann, hat sie mit der wirklichen Stadt Shanghai wohl dennoch wenig gemein. Die chinesische Megastadt ist im kontinuierlichen Wachstum begriffen, bei 24-stündiger Bautätigkeit schießen die Bauwerke förmlich in die Höhe und führen zu einer Verdichtung der gigantischen Metropole. Der Fotograf Jan Siefke hat 16 Jahre in Shanghai gelebt und … Mehr lesen

Montagsgespräch des BDA-Köln

Wem gehört der Baugrund?

Die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ ist ab dem 18. Mai im AIT-ArchitekturSalon in Köln zu sehen. Am darauffolgenden Montag, den 22. Mai findet in diesem Rahmen zudem das BDA-Montagsgespräch statt, bei dem es um „Genossenschaften und ihre Bedeutung für kostengünstigen Wohnungsbau“ gehen soll. Unter dem Titel „Wem gehört der Baugrund?“ diskutieren Matthew Griffin (Deadline Architects, Berlin), Pascal … Mehr lesen

Kunststoffhaus FUTURO von Matti Suuronen

Zeitkapsel

Die 1960er Jahre waren, angeregt unter anderem durch die bahnbrechenden Errungenschaften der Raumfahrt, in besonderem Maße geprägt von Zukunftsvisionen. Die kaum zu verarbeitenden Fortschritte der Technik trieben die Fantasie von Schriftstellern, Künstlern und Architekten zu kühnen und avantgardistischen Entwürfen an, in denen Ideen von neuen Formen des Lebens und der Gesellschaft verhandelt wurden. In ebenjenem Geist entwickelte der finnische Architekt … Mehr lesen

Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin

Wettbewerb Bauakademie

1995 wurde das DDR-Außenministerium, das sich neben Schinkels Friedrichswerderscher Kirche in Berlin-Mitte befand, abgerissen. Statt des zehngeschossigen langgezogenen Hochhausbaus schwebte einigen der Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie vor, die auf Veranlassung der DDR-Regierung Anfang der 1960er Jahre ebenfalls abgerissen worden war. Doch auch andere Meinungen wurden laut: Der Architekturkritiker Manfred Sack (1928-2004) hielt nichts vom Wiederaufbau und initiierte stattdessen einen Protestwettbewerb, … Mehr lesen

Europäischer Architekturfotografie-Preis im DAM

Grenzen des Darstellbaren

Seit 1995 wird im Zweijahresrhythmus der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild verliehen, ausgelobt vom architekturbild e. V., Kooperationspartner und zugleich Ausstellungsort des renommierten Preises ist das DAM, in dem am 5. Mai auch die feierliche Preisverleihung stattfinden wird. Der Gewinner des diesjährigen Preises zum Thema „Grenzen“ ist der Berliner Fotograf Andreas Gehrke, der in seiner Bildserie „Arrival“ provisorische Flüchtlingsunterkünfte in Berlin dokumentiert. … Mehr lesen

Ausstellung am Bauhaus Dessau

Damals wie heute

Im Jahr 2019 feiert das Bauhaus sein 100-jähriges Bestehen. Und wie das so ist bei großen Ereignissen: sie werfen ihre Schatten voraus. So bildet die gerade am Bauhaus Dessau eröffnete Ausstellung „Handwerk wird modern“ den Auftakt zu den umfänglichen Aktivitäten des Bauhauses im Rahmen des in zwei Jahren anstehenden Jubiläums. Die von Regina Bittner und Renée Padt kuratierte Schau widmet … Mehr lesen

Bespielbarerer Skulpturenpark in Wien eröffnet

Italy on my mind

Wer sich ernsthaft mit Kunst und ihrer Vermittlung beschäftigt, kommt an der Frage nicht vorbei, wie man das Thema einem breiten Publikum öffnet. Für andere Disziplinen – wie Architektur – gilt mithin das gleiche. Seit dem 6. April nun macht das Wiener Museumsquartier (MQ) Kunst und Architektur dem Publikum zugänglich. Der vom Wiener Architekten Daniel Sanwald konzipierter Skulpturenpark „MQ Amore“ … Mehr lesen

Buch der Woche: Taut baut

Uneitle Verbeugung

Max Taut, 1884 in Königsberg geboren, ist unzweifelhaft eine der wichtigen Persönlichkeiten in der Deutschen Architekturgeschichte. Seit 1911 arbeitete er als selbständiger Architekt in Berlin, ab 1913 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Bruno und Franz Hoffmann. Max Taut war Mitglied im „Arbeitsrat für Kunst“, den er 1918 mit anderen mitbegründete und er veröffentlichte ab 1919 Beiträge in der von Bruno … Mehr lesen

Ausstellung in der Architektur Galerie Berlin

Building Images

Die Londoner Fotoagentur Arcaid Images lobt jährlich den Architekturfotografie-Preis „Building Images“ aus, der in den vier Kategorien „Buildings in use“, „Sense of place“, „Exterieurs“ und „Interieurs“ verliehen wird. Die 20 Arbeiten, die es im vergangenen Jahr auf die shortlist geschafft haben, sind ab dem 24. März im Satellit der Architektur Galerie Berlin zu sehen. Präsentiert wird unter anderem die Einreichung … Mehr lesen