persönliches

Albert Speer jr. (1934–2017)

Es war vielleicht eine der bemerkenswertesten Karrieren der Bundesrepublik. Albert Speer trug nicht nur den gleichen Namen wie sein Vater, er ergriff, nachdem er eine Schreinerlehre gemacht hatte, auch den gleichen Beruf: 1955 begann er an der TU München mit dem Architekturstudium. Vom Vater hat er sich dann erfolgreich emanzipiert: „Ein Baumeister für die Demokratie“ hat die FAZ ihren Nachruf … Mehr lesen

13. BDA-Tag 2017 in Münster

Geliebte Stadt

Unter dem Titel „Die Stadt, die ich brauche – die Stadt, die ich liebe” findet am 1. Juli 2017 der 13. BDA-Tag im Theater Münster statt. Am Vorabend gibt es erneut einen Pecha-Kucha-Abend, an dem sich neu berufene BDA-Mitglieder vorstellen. Am Abend des 1. Juli wird dann mit Peter Zumthor der Preisträger des Großen BDA-Preises 2017 geehrt und im Anschluss … Mehr lesen

der architekt 2/17

stadterfahrungen

reflexionen und perspektiven des deutschen städtebaus Eine ganze Generation von Stadtplanern hat die Entwicklung des Städtebaus von der Moderne über die Postmoderne bis in die Gegenwart miterlebt und mitgestaltet. Persönlichkeiten wie Tom Sieverts, Christian Farenholtz, Christiane Thalgott, Günther Uhlig, Albert Speer, Uta Boockhoff-Gries, Hans Stimmann und Andreas Feldtkeller haben nicht nur mehrere Jahrzehnte städtebaulicher Entwicklung begleitet und mitbestimmt. Aus ihren … Mehr lesen

Reflexionen und Perspektiven des deutschen Städtebaus

Stadterfahrungen

Eine ganze Generation von Stadtplanern hat die Entwicklung des Städtebaus von der Moderne über die Postmoderne bis in die Gegenwart miterlebt und mitgestaltet. Persönlichkeiten wie Tom Sieverts, Christiane Thalgott, Christian Farenholtz, Albert Speer, Uta Boockhoff-Gries, Hans Stimmann, Günther Uhlig oder Andreas Feldtkeller haben nicht nur mehrere Jahrzehnte städtebaulicher Entwicklung begleitet. Aus ihren historischen Erfahrungen, die sie im Gespräch mitteilen, entwickeln … Mehr lesen

Annette Rudolph-Cleff

Kontinuität und Bruch

Tendenzen der Stadtplanung nach 1945 Die Frage nach der zukünftigen Stadt und ihrer Gesellschaft hat auch die Architekten und Planer der Nachkriegszeit beschäftigt. Es ist sicher falsch zu denken, dass es für diese Generation vor uns auf den Flächen der Kriegszerstörung leicht war, Neues zu wagen. Die eklatante Wohnungsnot und der Handlungsdruck führten in der Phase des Wiederaufbaus dazu, dass … Mehr lesen

Thomas Sieverts im Gespräch mit Annette Rudolph-Cleff

Experimente wagen

Prof. em. Dr.-Ing. E.h. Thomas Sieverts, 1934 in Hamburg geboren, studierte Architektur und Städtebau in Stuttgart, Liverpool und Berlin. Nach seinem Diplom 1962 war er für zwei Jahre als Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin tätig, ehe er die Freie Planungsgruppe Berlin (FPB) ins Leben rief. Ab 1967 lehrte Sieverts Architektur und Städtebau an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, … Mehr lesen

Andreas Feldtkeller im Gespräch mit Christian Holl

Es wurde zu wenig experimentiert

Andreas Feldtkeller, 1932 in Berlin geboren, studierte Architektur an der TH Stuttgart und der TU Berlin. Er war im Bereich von Planung, Forschung und Lehre in Stuttgart, Köln und Kingston-upon-Thames tätig. Von 1963 bis 1969 war Feldtkeller Mitarbeiter bei der regionalen Planungsgemeinschaft der Region Neckar-Alb, bevor er 1969 bei der Stadt Tübingen als Planer angestellt wurde. Dort leitete er von … Mehr lesen

Annette Rudolph-Cleff

Soziale Resilienz

Was Städte stark macht Im Oktober 2016 wurde auf der UN Habitat III Konferenz in Quito die Urbane Agenda verabschiedet und das Ziel betont, Städte inklusiv, sicher, resilient und nachhaltig zu gestalten. Damit steht der spröde Begriff der Resilienz in der ersten Reihe der Entwicklungsziele gleichwertig neben der Nachhaltigkeit. Diese Setzung hat guten Grund, wenn man die Herausforderungen der Urbanisierung … Mehr lesen

Tagung zu Gerechtigkeit und Architektur-Uopien

Frauenfrage

Weiße Küche oder gar keine Küche? Was hat freie Liebe mit Architektur zu tun? Waren die massenhaft gebauten Kindergärten in der DDR Ausdruck von Gleichberechtigung oder Instrument der Ideologie? Und wo findet sich überhaupt Geschlechtergerechtigkeit in zeitgenössischen und vergangenen Wohnutopien? Eine internationale Konferenz im Leipziger Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas GWZO, die morgen startet, geht diesen Fragen nach. Denn, … Mehr lesen

Tagung in Tutzing

Lebensform Stadt

In der Tagung „Lebensform Stadt – Der Mensch als unbekanntes Leitbild“ im Januar 2016 an der Evangelischen Akademie in Tutzing wird die These verhandelt, ob Stadtplanung und mit ihr die beteiligten Akteure in einer „Verstehenskrise“ stecken. „Die Theorien und Begriffe von Stadt decken sich nicht mehr mit den persönlichen Wahrnehmungen und individuellen Erfahrungen der Menschen“, heißt es in der Ankündigung. … Mehr lesen