der architekt 5/21

ade, ade

andreas denk (1959–2021), texte und erinnerungen Fast 30 Jahre lang arbeitete Andreas Denk für die Zeitschrift „der architekt“ – mehr als 20 Jahre als Chefredakteur. Er prägte nicht nur den Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, sondern die Architekturdebatte in Deutschland insgesamt, bevor er im Sommer verstarb. Die aktuelle Ausgabe nimmt in vielstimmigen Anekdoten und Erinnerungen Abschied von diesem großen Denker … Mehr lesen

editorial

wo bist du heute?

Jedes Mal, wenn wir unseren Chefredakteur Andreas Denk in unserer wöchentlichen Videokonferenz getroffen haben, gab es eine kleine Überraschung. Denn immer erschien er vor einem anderen originellen Bildhintergrund, der uns Anlass zum Rätseln und zur Frage gab: „Na, wo bist Du heute?“. Manchmal war erst nach einigen Momenten klar, dass es sich hierbei um Fotografien handelt und nicht um reale … Mehr lesen

Ade, ade. Andreas Denk (1959 – 2021), Texte und Erinnerungen

Abschied

„Oh dieser Andreas…“, mein tägliches Mantra, fast drei Jahrzehnte lang. Dieser Ausruf galt für alle möglichen Situationen, die guten, wenn er einen, wie oft, überraschte mit gelungenen Schlussfolgerungen, ausgefeilten Ideen oder lustigen Anekdoten, sie galten aber auch für all die Momente des Redaktionsalltags, für den er nicht unbedingt geschaffen war. „Ade, wo ist dein Text, wir sind kurz vor Druckdatenabgabe…“, … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021), Texte und Erinnerungen

Eine Zeitschrift als Projekt zwischen den Welten. 1990–2013: der architekt

Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des BDA 2013 konzipiert Andreas Denk gemeinsam mit Alice Sárosi, David Kasparek und dem damaligen Präsidium um Michael Frielinghaus eine Chronik, die das Werden des Wahlbundes nachzeichnet. Für die Publikation entsteht dieser Text, in dem Denk die Genese der Zeitschrift ebenso darlegt, wie sein Verständnis ihrer Rolle im und für den BDA. „Hier ist nun unsere … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021), Texte und Erinnerungen

Dresdner Vorlieben

Aus Heft 2 / 94 stammt dieser, damals unbebildert abgedruckte Text von Andreas Denk. Schon dieser frühe Text zeigt, dass der damalige Redakteur weder eine eigene Positionierung im Rahmen deutschlandweiter Debatten scheut, noch die architekturhistorische Einordnung des Kontextes missen lässt. Für Denk ist die Rekonstruktion der Dresdner Frauenkirche damals nicht weniger als die „Unfähigkeit zur Geschichte“ und setzt sie in Relation zur … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021), Texte und Erinnerungen

Räume für die nächste Generation

Gesellschaftliche Gefüge haben in Andreas Denks Verständnis unmittelbare, wenn auch auf den ersten Blick unsichtbare Auswirkungen auf die Raumproduktion. So beobachtete er soziale Umwälzungen sehr genau, wie diese Einleitung zur ersten federführend von ihm konzipierten Ausgabe 7 / 96 zeigt. Dass die im Text genannten Beispiele heute zum Teil recht antiquiert wirken, spricht nur für seine These der sich immer schneller vollziehenden … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021), Texte und Erinnerungen

Architektur der Lebensnähe

Zwanzig Jahre vor dem programmatischen BDA-Papier „Das Haus der Erde“ veröffentlichte Der Architekt, wie sich die Zeitschrift damals schrieb, 16 Thesen, die die Verantwortung der Architektinnen und Architekten für Gesellschaft und Umwelt thematisierten. Im Nachgang einer Diskussion zum Thema im Rahmen des UIA-Kongresses kam es in Ausgabe 9 / 02 zur Wiederveröffentlichung dieser von Uwe Schröder und Andreas Denk formulierten „Leitsätze“. 16 … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021)

Freier Radikaler

Andreas Denk, 1959 in Dortmund geboren, war Zeit seines Lebens Fan des Fußballvereins seiner Geburtsstadt. Gespräche mit ihm, oft bis tief in die Nacht, konnten zwischen eben diesem BVB, dem letzten Bau eines jungen Architekturbüros aus dem Bergischen über die Relevanz von Übersetzungsfehlern in der frühen Moderne-Rezeption bis hin zur Eröffnungsszene von Friedrich Wilhelm Murnaus „Nosferatu“ mäandern. Ohne inhaltliche Brüche. … Mehr lesen

Frauke Burgdorff im Gespräch mit Andreas Denk

Die Stadt als psycho-soziales Phänomen

Dipl.-Ing. Frauke Burgdorff (*1970) studierte Raumplanung in Kaiserslautern und Dortmund. Im Anschluss arbeitete sie unter anderem als Stadtplanerin in Antwerpen, Zukunftsforscherin in Gelsenkirchen und für die Konzeptentwicklung der Euregionale in Aachen. Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen baute sie die Initiative Stadtbaukultur NRW auf und leitete das Europäische Haus der Stadtkultur. Ab 2006 hat sie als Vorständin die Montag Stiftung Urbane … Mehr lesen

Gespräche mit Susanne Wartzeck

in der krypta

Räume und ihre Atmosphären bestimmen Wahrnehmungen und Gedanken. Dieses Mal treffen sich die Präsidentin des BDA, Susanne Wartzeck, und der Chefredakteur dieser Zeitschrift, Andreas Denk, in der Frauenfriedenskirche in Frankfurt. Die Kirche, gebaut 1926 bis 1929 nach Plänen von Hans Herkommer, entstand auf Initiative von Hedwig Dransfeld, der damaligen Vorsitzenden des Katholischen Deutschen Frauenbunds, die auch Mitglied der Nationalversammlung und … Mehr lesen