der architekt 6/18

funktion

grundlagen der architektur III Die Funktion und der Zweck sind in der Architektur nicht nur zentrale Voraussetzungen des Entwerfens, sondern wurden als Begriffe über die Jahrzehnte hinweg in architektonischen Diskursen sehr unterschiedlich gedeutet und bewertet. Ausgehend von der Historie – von „Form follows funktion“ über die Charta von Athen bis hin zum „Bulgarischen Funktionalismus“ – fragt das aktuelle Heft, was … Mehr lesen

editorial

für a.s.

Vor ziemlich genau 25 Jahren habe ich A.S. kennengelernt. Unsere erste „tropische“ Begegnung im Haus des BDA in der Ippendorfer Allee in Bonn allein ist denkwürdig genug, um immer wieder gemeinsam erinnert und belacht zu werden. Im Dezember geht A.S. in Rente, und damit endet ein Vierteljahrhundert gemeinsamen Arbeitens an einem großartigen Projekt. Wahrscheinlich nicht enden wird eine genauso lange … Mehr lesen

Bericht vom 23. Berliner Gespräch

Die Welt im Netz

Am ersten Dezembersamstag 2018 fand wieder das traditionelle Berliner Gespräch im Deutschen Architektur Zentrum DAZ statt. Neben dem BDA-Präsidenten Heiner Farwick und dem Chefredakteur von der architekt, Andreas Denk, beleuchteten sechs geladene Referentinnen und Referenten das Thema „Die Welt im Netz. Zur Digitalisierung des Lebens, der Stadt und der Häuser“. Was mit Digitalisierung sicher nicht gemeint ist, nannte Heiner Farwick … Mehr lesen

23. Berliner Gespräch zum Thema Digitalisierung

Die Welt im Netz

Das Berliner Gespräch des BDA findet traditionell am ersten Samstag im Dezmber statt – in diesem Jahr am 1. Dezember unter dem Titel „Die Welt im Netz“. Thema der BDA-Veranstaltung, deren Kerngedanke es ist, die Architektur mit gesellschaftlichen, philosophischen und anderen disziplinenübergreifenden Bereichen zu verbinden, ist die „Digitalisierung des Lebens, der Stadt und der Häuser“. Dabei soll es unter anderem … Mehr lesen

editorial

zwei akute fälle von politik

Manchmal ist politisches Handeln nur noch ein Fall für die Satire. So war die Anordnung des nordrhein-westfälischen Bauministeriums Ende August keine Überraschung, dass die Baumhütten zu räumen sind, in denen ein Teil der Waldbesetzer im Hambacher Forst lebt. Sie protestieren hier gegen das Abholzen des Waldes für den weiteren Abbau von Braunkohle durch den Energiekonzern RWE. Überraschend jedoch war die … Mehr lesen

kritischer raum

Aussicht auf Arbeit

Das Spenner-Forum in Erwitte von Schilling Architekten, Köln, 2014 – 2016 Erwitte liegt in der Hellwegbörde der südöstlichen Westfälischen Bucht. Die größere Kleinstadt liegt im Dreieck von Soest, Lippstadt und Paderborn. Das größte Glück des flachen Landes ist der hier anstehende Kalkmergel, der gleich mehreren Zementwerken als Grundlage für ihre Produktion dient. Dirk Spenner, einer dieser Hersteller, plante in unmittelbarer Nachbarschaft seines … Mehr lesen

spaziergänge mit heiner farwick

Unterhalb des Klosters

Wir sind in idyllischer Umgebung am Hang des Michaelsberges in Siegburg, auf dem die geschichtsträchtige mittelalterliche Abtei thront. Jedoch nicht das Bauen im Bestand ist heute das Thema von Heiner Farwick, dem Präsidenten des BDA, und Andreas Denk, dem Chefredakteur dieser Zeitschrift, sondern vielmehr dessen Erhalt: Es geht um die abrissgefährdete Architektur der 1960er und 1970er Jahre, die immer stärker … Mehr lesen

tatort

Ein heiliger Ort

Wir suchen ein Bauwerk, das eine besondere Rolle in der Nachkriegs-Architekturgeschichte spielt oder gespielt hat – sei es durch eine besondere Eigenschaft, eine ungewöhnliche Geschichte oder eine spezifische Merkwürdigkeit. Lösungsvorschläge können per Post, Fax oder E-Mail an die Redaktion gesandt werden. Unter den Einsendern der richtigen Antwort verlosen wir ein Buch. Einsendeschluss ist der 19. November. Die Stadt, in der … Mehr lesen

25 Jahre AKJAA

Schön und jung und stark

„Du bist schön und jung und stark/ Nimm dir was du willst/ Solang du nur noch kannst/ Verschwende deine Jugend“ Selbst Musiker wie Gabriel Delgado-López und Robert Görl von der Band DAF können sich – wie hier im Song „Verschwende deine Jugend“ von 1981 – eines sentimentalen Anflugs nicht erwehren, wenn es um das romantische Ideal der Jugend und ein … Mehr lesen

editorial

der briefträger

Die Filme des französischen Regisseurs Jacques Tati werden hierzulande oftmals nur als Humoresken interpretiert. Die schlaksige, mitunter linkisch wirkende Figur des Monsieur Hulot, den der Regisseur stets selber spielte, ließ zu ihrer Entstehungszeit in den 1950er Jahren an Theo Lingen oder Heinz Erhardt denken, spätere Generationen könnten sich an „Mister Bean“ erinnert fühlen. Die Situations- und Slapstickkomik, die Tati seinem … Mehr lesen