Werkbund ehrt Kenneth Frampton

Julius Posener Preis

Julius Posener (1904–1996) hat einen zentralen Beitrag zur Architekturtheorie und -kritik im 20. Jahrhundert erbracht, wofür er unter anderem bereits 1983 mit dem BDA-Preis für Architekturkritik ausgezeichnet wurde. Seinem hohen Ansehen und seinen wissenschaftlichen Leistungen ist es zu verdanken, dass nun ein Preis nach ihm benannt wurde. Dieser soll ab diesem Jahr herausragende Beiträge zur Geschichte und Theorie der Architektur … Mehr lesen

Buch der Woche

Baukunst und Nationalsozialismus

Überall in Europa drängen rechtsgesinnte Parteien auf die Bühne der National- und Europapolitik. Die hohen Stimmanteile der AfD in den vergangenen Landtagswahlen sind ausreichendes Zeugnis dafür. Die vermeintlich entstehende Hegemonialmacht Deutschland innerhalb der Europäischen Union befeuert Fürsprecher und Feinde gleichermaßen. Seit Beginn der Flüchtlingskrise steht eines dabei immer wieder im Vordergrund: die deutsche Kultur. Aber was meinen wir eigentlich damit … Mehr lesen

Wim van den Bergh

Wand und Raum

Van der Laans Dicke der Wand The seven relationships of architectonic space: The outside under the spell of the inside The inside under the spell of the wall The wall under the spell of its surface The surface under the spell of its outline The line under the spell of its measure The measure under the spell of the plastic … Mehr lesen

Stuttgarter Corbusier-Häuser sind UNESCO-Welterbe

Haus, Bahn, Auto

Die beiden Wohnhäuser von Le Corbusier gehörten wohl zu den umstrittensten Bauten der im Juli 1927 eröffneten Stuttgarter Weißenhofsiedlung. Mit seinen engen „Eisenbahnwagen-Fluren“ und dem Konzept großer Wohnräume, die nachts mittels Klappbetten in Schlafzimmer umgewandelt werden, war der schweiz-französische Architekt für viele Besucher und einige Kritiker schlichtweg zu weit gegangen. Auch nachdem die Gebäude den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg … Mehr lesen

Niklas Maak mit dem BDA-Preis für Architekturkritik ausgezeichnet

Le Corbusier und Bremen

Er kam mit seiner Familie: Der Journalist und Buchautor Niklas Maak hat am 4. Juli in Berlin bei sommerlicher Hitze den BDA-Preis für Architekturkritik entgegengenommen. Die Temperaturen machten nicht nur ihm zu schaffen, aber er war glücklich: „Der Preis bedeutet mir wirklich sehr viel!” Zuvor hatte die emeritierte Braunschweiger Professorin Karin Wilhelm in einer meisterlich gegliederten Laudatio einen weiten Bogen geschlagen: … Mehr lesen

Gerd de Bruyn

Function follows form

Form-Funktion-Dialektik der Architektur Form follows function lautet das vermutlich folgenreichste Dogma der modernen Architektur. Längst dürfte sich herumgesprochen haben, dass diese Forderung, die Louis Sullivan erhob, außerhalb des Zusammenhangs, in dem er sie äußerte, falsch verstanden werden muss. Sie suggeriert – ähnlich wie Otto Wagners Behauptung, etwas Unpraktisches könne nicht schön sein –, dass die Ansprüche der Moderne an die … Mehr lesen

Radikal Modern in der Berlinischen Galerie

Von der Auto-Imme zum rollenden Gehsteig

„Denn meine Gedanken, zerreißen die Schranken und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!“ Als Ernst Reuter 1948, auf dem Höhepunkt der Berliner Blockade, seine Rede hielt mit der Forderung, die Stadt nicht aufzugeben, erschallte aus der Menge spontan genau dieses Volkslied. Auch wenn die Mauer die Stadt später teilte, Austausch und Wissenstransfer innerhalb der beiden Stadthälften und nach außen gab … Mehr lesen

Niklas Maak erhält den BDA-Preis für Architekturkritik 2015

Subjektiv und weit gefasst

Der FAZ-Redakteur und Buchautor Niklas Maak erhält den diesjährigen BDA-Preis für Architekturkritik. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am BDA-Tag, am 4. Juli 2015, in Berlin verliehen. Die sechsköpfige Jury unter Vorsitz des BDA-Präsidenten Heiner Farwick begründete die Vergabe des „Kritikerpreises“ wie folgt: „Niklas Maak schreibt über Architektur und Kunst – hauptsächlich als Redakteur der FAZ in … Mehr lesen

neu im club

Fragen und Antworten zum Grundbedürfnis Wohnen

Leona Geitner, Architektin BDA, Geitner Architekten, Düsseldorf Wir schreiben E-Mails von überall. Dabei ziehen wir uns an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, Cafés oder Flughäfen in die teilprivaten Sphären von Social-Media-Accounts, E-Mail-Postfächern und Clouds zurück und veröffentlichen uns gleichermaßen, in dem wir all diese ebenso semi-öffentlichen digitalen Areale vom privatesten aus, etwa dem Frühstückstisch, dem Sofa oder gar dem Bett aus … Mehr lesen

Kai Koch

Warum Hannover?

Von der Stadt als Maschine zur Stadtplanung als interdisziplinäres Moderationsmodell Der BDA Tag findet jedes Jahr statt und immer an einem anderen Ort. Dieses Mal also in Hannover. Im Folgenden versuche ich, Thema und Ort in Beziehung zu bringen mit der Frage „Warum Hannover?“. „Von der Stadt als Maschine zur Stadtplanung als interdisziplinäres Moderationsmodell“ – dieser Subtitel versucht in der … Mehr lesen