der architekt 2/16

damnatio memoriae

zerstörtes erbe – verlorene identität Entsetzen und Fassungslosigkeit überkommt den Betrachter angesichts der Zerstörung jahrtausendealter Kulturgüter im Irak und in Syrien durch fanatisierte Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staats“. Die Zerstörungswut gipfelte (vorerst) in der Sprengung archäologischer Stätten von Palmyra im Jahr 2015. (…) >> MEHR LESEN   Inhalt Rubriken editorial >> MEHR LESEN impressum briefe foreign affairs smalltalk kritischer raum … Mehr lesen

Mamoun Fansa, Lena Wimmer und Carola Simon im Gespräch

Rebuilding Aleppo

Mamoun Fansa, Lena Wimmer und Carola Simon gründeten 2015 die Arbeitsgruppe „Aleppo – Strategies to Rebuild Aleppo“ zu dem seit mehr als 20 Jahren in Stuttgart bestehenden Verein „Freunde der Altstadt von Aleppo“. Mit der Vorsitzenden Anette Gangler, Architektin und Stadtplanerin, besitzt und pflegt der Verein das digitale Archiv der Altstadt von Aleppo, das seit der Zerstörung des Aleppiner Stadtarchivs … Mehr lesen

Buchpräsentation und Podiumsgespräch in Leipzig

DDR-Moderne heute

Das Buch „DDR-Architektur in der Leipziger Innenstadt“ von Juliane Richter (Volontärin bei der architekt) und Katja Weise untersucht den Wandel der Planungskonzepte und die Entwicklung des innerstädtischen Bauens in der DDR. Die Autorinnen gehen dabei auch auf den Umgang mit diesem Baubestand nach der Wende ein. Richter und Weise nehmen hierfür zwei markante Gebiete in Leipzig unter die Lupe: das … Mehr lesen

Regine Leibinger im Gespräch mit Juliane Richter und David Kasparek

Geheimnis im Innern

Prof. Dipl. Ing. Regine Leibinger (*1963) studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und an der Harvard University. 1993 gründete sie mit Frank Barkow das Büro Barkow Leibinger in Berlin mit den Schwerpunkten öffentliche Bauten, Bürogebäude sowie Bauten für Produktion, Logistik und Verwaltung. Regine Leibinger lehrte unter anderem an der Architectural Association in London und der Harvard University. Seit 2006 … Mehr lesen

Bücher der Woche: Zwei Mal Leipzig

Viele Namen, eine Stadt

Kaum eine deutsche Stadt hat sich in den letzten 25 Jahren so oft und so drastisch verändert wie Leipzig, die Stadt der ungezählten Namen: Von der „unrettbaren Stadt“ der späten DDR-Zeit wurde sie zur „Boomtown“ und zum Investorentraum. Später dann, als sich der Traum als genau solcher entpuppte, war sie „Shrinking City“ und „Armutshauptstadt“, bis das Pendel erneut umschlug. Als … Mehr lesen

Ein neues Viertel in Serbiens Hauptstadt sorgt für Kontroversen

Belgrader Investorenträume

„Belgrade Waterfront“ ist zum Synonym für urbane Transformationen in der serbischen Hauptstadt geworden: Seit Jahren wird für das 100 Hektar große, weitestgehend unbebaute Gebiet auf einem ehemaligen Bahn-Gelände am Fluss Save geplant – nun sind konkrete Pläne des Investors „Eagle Hills“ veröffentlicht worden: Zwei Millionen Quadratmeter Wohn-, Gewerbe und Büroflächen (5700 Wohneinheiten und 2200 Hotelräume) sollen entstehen. Dazu kommt ein … Mehr lesen

Temporäre Apartments in München

Shabby chic

Als Matthias Lilienthal im Mai dieses Jahres als Gast einer Veranstaltung des BDA Bayern in München den Raum betrat, hatte er sich dem Dresscode der anwesenden Architektinnen und Architekten nicht angepasst. Hosen im Baggystyle, ausgeleiertes T-Shirt, Turnschuhe, eine Nicht-Frisur. Das ist sein Stil und den wird er sich auch in München nicht abgewöhnen, so die Message. Davon zeigte sich jedoch weder … Mehr lesen

Buch der Woche: Refugees Welcome

Geht’s noch? Geht doch!

„Willkommen! – Und jetzt?“ titelte jüngst die „Zeit“ über ihrem Aufmacher. Nach dem nachdrücklich herzlichen Empfang von Geflüchteten an verschiedenen Bahnhöfen der Republik, nach der Verteilung von Decken und Broten, nach Klatschen und Emotionen geht es um ganz Pragmatisches: Wo sollen sie leben und vor allem: Wie? Dieses „Willkommen! – Und jetzt?“ ist es auch, was Jörg Friedrich und seine … Mehr lesen

Hölzerne Megafone in Estlands Wäldern

Forest unplugged

Estland ist eines der waldreichsten Länder der Erde – etwa die Hälfte des ganzen Landes (2,2 Millionen Hektar) ist mit Wald bedeckt. Campen kostet in großen Teilen des Gebietes nichts. Es liegt auf der Hand, dass für viele Esten der Wald eine Art Zuhause ist. Ein Projekt von Studenten der Innenachitektur an der Estonian Academy of Arts transformiert dieses Zuhause … Mehr lesen

Fernmeldeamt am Dresdner Postplatz wird abgerissen

Das Letzte seiner Art

Dresden ist gespalten, schon lange. Und das zeigt sich auch in der Diskussion über Architektur und Stadtplanung in der Landeshauptstadt. Scheinbar unversöhnlich stehen sich diejenigen, die die Erinnerung an das „Alte Dresden“ (so der Titel des 1955 erschienenen Buches von Fritz Löffler) hochhalten und nicht selten zu den Verfechtern von großräumigen Rekonstruktionsprojekten zählen, jenen gegenüber, die der Dresdner Moderne und … Mehr lesen