Der Schocken-Warenhauskonzern

„Bauhausstil“ in Sachsen

Bis zum 11. Juli 2020 ist im Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) die Ausstellung des Deutschen Werkbund Sachsen zum Leben und Werk des Architekten Bernhard Sturzkopf zu sehen. Mit der Planung der Schocken-Warenhäuser in Crimmitschau (1928) und Oelsnitz, Erzgebirge (1929) prägte Sturzkopf den Einfluss des Bauhauses im Sachsen der 1920er Jahre maßgeblich mit.

Insgesamt befinden sich drei Kaufhäuser des Schocken-Konzerns im Freistaat, die in der Art des modernen Gestaltungsstils des Dessauer Bauhauses entworfen und errichtet wurden. Während das von Architekt Erich Mendelsohn entworfene Warenhaus Schocken in Chemnitz (1930) weltbekannt ist, werden die von Bernhard Sturzkopf geplanten Kaufhäuser in der Architekturgeschichte gerne übersehen.

Begleitend zu der von Bernd Sikora und Jens Dietrich kuratierten Ausstellung findet am 26. Juni ein Vortragsabend statt. Hier wird Ludwig Geßner über seine Recherchen zum Leben und Werk des 1900 in Bückeburg (Niedersachsen) geborenen Bernhard Sturtzkopf berichten. Bernd Sikora erläutert im Anschluss, wie der Bauhaus-Gründer Walter Gropius, die niederländische Künstlergruppe „De Stijl“ und der Konstruktivismus das Schaffen des weitgehend unbekannten Architekten beeinflusst haben.

Aufgrund der Corona Abstandsregelung von 1,5 Metern können aktuell nur maximal 20 Gäste zum Vortrag zugelassen werden. Es wird daher um vorherige Anmeldung per E-Mail an kontakt@zfbk.de oder telefonisch über 0351 48453600 (Di – Sa, 13.00 – 18.00 Uhr) gebeten.

Jad

Der Bauhausstil. Markenzeichen des Schocken-Warenhauskonzerns
Ausstellung: 4. Juni – 11. Juli 2020, Di – So, 13.00 – 18.00 Uhr
Eintritt frei
Vortragsabend: 26. Juni 2020, 18.00 Uhr
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Anmeldung per E-Mail: kontakt@zfbk.de
oder telefonisch 0351 48453600 (Di – Sa, 13.00-18.00 Uhr)
ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden
Schloßstraße 2
01067 Dresden
www.zfbk.de

Titelfoto: Bertram Kober, Warenhaus Schocken in Chemnitz
Grafik: Niklas Froese

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