Architekturgeschichtliches Kolloquium an der FU Berlin

Kunstwerk im Klimawandel

An der Freien Universität Berlin findet diesen Winter wieder das „Architekturgeschichtliche Kolloquium“ statt, bei dem verschiedene Themen und Fragestellungen der Architekturgeschichte durch Forschende vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden sollen. Die Vorträge richten sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an ein Fachpublikum, das einen Einblick in die Untersuchungsbereiche der Kollegen und Kolleginnen gewinnen möchte. Beim ersten Vortrag am 22. … Mehr lesen

Buch der Woche: Leipzig. Architektur und Städtebau 1945 – 1976

Visionen aus der Schublade

Neben Berlin gehörte Leipzig vor dem Zweiten Weltkrieg mit rund 700.000 Einwohnern nicht nur zu den größten Städten des Deutschen Reiches, sondern nahm als Standort von Messe, Industrie und einer Universität eine bedeutende Stellung im Land ein. Während es unmittelbar nach dem Krieg vornehmlich galt, die stark zerstörten Teile Leipzigs wiederaufzubauen, ging es danach auch zunehmend darum, baulich und stadträumlich … Mehr lesen

Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung

Geschichte der Weltarchitektur

Sir John Soane (1753 – 1837) prägte mit seinen Vorlesungen an der Royal Academy of Arts das architekturhistorische Verständnis einer ganzen Architektengeneration der Regency-Zeit. Entscheidend war dabei nicht nur sein Wort, sondern auch seine dabei eingesetzten großformatigen Illustrationen, die er von seinen Schülern in mühevoller und kostspieliger Arbeit erstellen ließ. Von den über 1000 Vorlesungsbildern wurde für die kommende Ausstellung … Mehr lesen

Buch der Woche: Baukultur

Grundstein

Was für ein Konvolut! Dem zweiten Partizip des lateinischen convolvere folgend, haben der Architekturhistoriker Werner Durth und der Kunsthistoriker Paul Sigel für das epochale Werk „Baukultur. Spiegel gesellschaftlichen Wandels“ bereits 2007 die deutsche Architekturgeschichte seit dem Kaiserreich der Jahrhundertwende in einem dicken Buch „zusammengerollt“. Nun erscheint es in einer aktualisierten Studienausgabe – statt als schwerer Backstein kommt das Werk jetzt broschiert … Mehr lesen

Bücher der Woche: Zwei Mal Leipzig

Viele Namen, eine Stadt

Kaum eine deutsche Stadt hat sich in den letzten 25 Jahren so oft und so drastisch verändert wie Leipzig, die Stadt der ungezählten Namen: Von der „unrettbaren Stadt“ der späten DDR-Zeit wurde sie zur „Boomtown“ und zum Investorentraum. Später dann, als sich der Traum als genau solcher entpuppte, war sie „Shrinking City“ und „Armutshauptstadt“, bis das Pendel erneut umschlug. Als … Mehr lesen

Radikal Modern in der Berlinischen Galerie

Von der Auto-Imme zum rollenden Gehsteig

„Denn meine Gedanken, zerreißen die Schranken und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!“ Als Ernst Reuter 1948, auf dem Höhepunkt der Berliner Blockade, seine Rede hielt mit der Forderung, die Stadt nicht aufzugeben, erschallte aus der Menge spontan genau dieses Volkslied. Auch wenn die Mauer die Stadt später teilte, Austausch und Wissenstransfer innerhalb der beiden Stadthälften und nach außen gab … Mehr lesen

Ausstellung von Archivalien in München

Gesammelte Geschichten

Die fortschreitende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt hat selbstverständlich auch das Bauwesen erfasst. Anstelle von handgezeichneten Tuscheplänen, Modellserien und Schriftstücken entstehen die wesentlichen Entwurfs- und Ausführungsprozesse heute am Computer, immatriell und abstrakt. Wo früher die Arbeit am Entwurf anhand von Modellen, Zeichnungen und Plänen physisch verfügbar und somit auch sammelbar war, hat sich dies inzwischen meist in die irreale Computerwelt … Mehr lesen