Galeriegespräch in der Architekturgalerie

Wiener Gemischter Satz

Die Stadt Wien zieht unter anderem wegen ihrer historischen Architektur und spezifischen Atmosphäre zahlreiche Menschen an. Doch wie viele andere Metropolen in Europa wächst Wien stetig, sodass sich die Frage stellt, inwieweit Tradition und Historie als Ausgangspunkt neu entstehender Architektur dienen sollten. Eine Ausstellung in der Architektur Galerie Berlin zeigt noch bis zum 2. März die Auseinandersetzung des Wiener Architekturbüros BEHF mit der Thematik unter dem Titel „Wiener Gemischter Satz“. Am 27. März sind zudem zwei der drei Partner von BEHF, Armin Ebner und Stephan Ferenczy, im Gespräch über die Schau mit David Kasparek, Redakteur bei der architekt, zu erleben.

Bernardo Bellotto il Canaletto, Wien vom Belvedere, 1758-1761, Abb.: Museumsverband KHM Wien

BEHF bewegen sich in ihrem architektonischen Werk im Spannungsfeld zwischen Geschichte und Gegenwart und versuchen insbesondere über Materialität eine markante Identität zu erschaffen. Für die Ausstellung haben sie daher eine großformatige Materialschau erstellt, die von filmischen Collagen aus Zeichnungen und Fotografien begleitet wird. Eine Wand der Galerie zeigt Zitate von Wiener Persönlichkeiten, die sich mitunter auf humorvolle Weise mit dem Charakter der Stadt beschäftigen. Der Titel „Gemischter Wiener Satz“ verweist auf den aus mehreren Rebsorten hergestellten Wein, dessen Bezeichnung seit einigen Jahren geschützt ist.

Elp

Wiener Gemischter Satz – Material und Identität.
Galeriegespräch mit Armin Ebner und Stephan Ferenczy
Moderation: David Kasparek
27. Februar 2019, 19.00 Uhr

BEHF Architects – Wiener Gemischter Satz
Ausstellung: bis 2. März 2019
Architektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

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