Oliver Kruse in Stuttgart

Architektur und Kunst

Nach der „Räumlichen Zusammensetzung“ fragt eine Installation des Bildhauers Oliver Kruse in der Stuttgarter architekturgalerie am weißenhof, die ab dem 28. März zu sehen ist.

Oliver Kruse ist seit Anfang der 1990er Jahre im Grenzbereich zwischen Architektur und Skulptur tätig. Zu seinem Oeuvre gehören temporäre Interventionen und permanente Installationen im öffentlichen Raum, aber auch Inneneinrichtungen sowie Stadtentwicklungs- und Renovierungskonzepte. Der Schüler von Erwin Heerwich und Richard Deacon war unter anderem bei der Architektur-Biennale in Venedig und in verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Er lebt und arbeitet auf der Raketenstation Hombroich, einem ehemaligen Nato-Gelände und heutigem künstlerischen Experimentierfeld nahe Neuss, für die er Bauwerke und Plastiken entworfen hat.

Immer wieder sucht er das Spannungsfeld zwischen den Raum bildenden Künsten, dem urbanen Raum und der freien Landschaft. Die Stuttgarter Installation soll die verborgenen, im alltäglichen Gebrauch oft nicht mehr wahrgenommenen Qualitäten eines Raumes wieder sichtbar machen. Sein eigens für die Räumlichkeiten der weissenhof-galerie entwickeltes Kunstwerk, bestehend aus einer komplexen Struktur aufeinander gestapelter, geschichteter und ineinander geschobener Kuben, wirkt auf den ersten Blick chaotisch und zufällig – und ist doch eine sorgfältig konstruierte Irritation.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
Red.

Oliver Kruse – Räumliche Zusammensetzung
architekturgalerie am weißenhof
Am Weißenhof 30
70191 Stuttgart
Öffnungszeiten:
Mi–Fr 14–18 Uhr
Sa und So 12–18 Uhr
Eintritt frei

Offene Diskussion „Der unbequeme Freund. Architektur und Kunst“
8. Mai, 19:30 Uhr
Moderation: Christian Holl

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