50 Jahre Landtag Hannover

Denkschrift

Am heutigen 11. September jährt sich die Einweihung des niedersächsischen Landtags von Dieter Oesterlen zum 50. Mal.

Nachdem lange Zeit ein Abriss des Oesterlen-Baus favorisiert und im Wettbewerb für einen Neubau bereits ein Sieger nomminiert wurde, sind die Verantwortlichen in Hannover inzwischen von diesen Planungen abgekommen (siehe dazu: der architekt 2/09, S. 14ff.). Nicht zuletzt aus Kostengründen soll der Bau nun aber in seiner bisherigen Form erhalten bleiben.

Auch der Hannoveraner Verein zur Förderung der Baukunst begrüßt so die neue Beschlusslage der Landtagsfraktionen mit dem Verzicht auf Abriss und Neubau des Plenarsaalgebäudes. Hier bedauert man aber, dass „…in den Gutachten und Veröffentlichungen viel von Baukosten und sehr wenig von den besonderen Qualitäten des Kulturdenkmals die Rede“ sei, so der Verein in einer Pressemeldung. Auf die besonderere geschichtliche Bedeutung des Bauwerks in architektonischer Hinsicht, wie auch für die junge Demokratie der Bundesrepublik hat Anne Schmedding in ihrem erwähnten Beitrag in der architekt, wie auch in ihrem Buch „Dieter Oesterlen. Tradition und zeitgemäßer Raum“ (Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen 2011) hingewiesen.

Die „Arbeitsgruppe Landtag“ im Verein zur Förderung der Baukunst hat jetzt parallel zur neuen Beschlusslage und aus Anlass des Jubiläums eine Denkschrift über die besonderen Qualitäten des Bauwerks erarbeitet. Darin finden sich auch Vorschlägen für das weitere Vorgehen.

Die informative und gut aufgearbeitete Broschüre ist über den Verein zur Förderung der Baukultur in Hannover zu beziehen:

Verein zur Förderung der Baukunst e.V.
Gropiushaus – Alleehof 4
30167 Hannover
Telefon: 0511 . 70 10 328
Telefax: 0511 . 70 11 144
E-Mail: mail2@bda-niedersachsen.de
www.baukunsthannover.de

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