BDA Dortmund Hamm Unna

Dortmund neu sehen – Wieviel Vergangenheit braucht die Zukunft?

Im Rahmen der Reihe „Stadtzugänge“ des BDA Nordrhein-Westfalen findet am 11. September um 19 Uhr eine von Andreas Denk, Chefredakteur der Zeitschrift der architekt, moderierte Veranstaltung statt, bei der es um Fragen der Dortmunder Zukunft gehen wird: Haben Knappenvereine das Zeug zur Folklore? Sind rostige Hochöfen schön? Was ist dran an der Kiosk-Kultur im Ruhrgebiet? Vermisst jemand schwarze Rauchwolken, den Geruch des Bierbrauens, die gefährlichen Arbeitsplätze unter Tage?

Dortmund ist an einem Punkt angekommen, an dem sich die oft düstere industrielle Vergangenheit zum Kulturgut wandeln könnte. Darf aber andererseits die 150-jährige industrielle Epoche die vorhergehenden 900 Jahre vollständig überstrahlen? Wie schafft man es, das negative Image der Region umzukehren, und welche Rolle können Architektur und Städtebau, können Landmarken wie Fördertürme und Hochöfen dabei spielen?

Struktur- und Imagewandel bei Beibehaltung wesentlicher Charakteristika der Region – diese Gratwanderung soll im Rahmen einer Podiumsdiskussion aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. In kurzen filmischen Interviews kommen zuvor die Bewohner unserer Stadt zu Wort und schildern ihre Sichtweise auf Geschichte und Zukunft. Sind wir auf dem richtigen Weg?

Begrüßung und Einführung
Richard Schmalöer, Vorsitzender des BDA Dortmund Hamm Unna
Marcus Patrias, Architekt BDA

Vorführung der Filme mit anschließender Podiumsdiskussion
Jörg Hartmann, Schauspieler „Tatort Dormund“
Sebastian Kehl, Mannschaftskapitän Borussia Dortmund
Udo Mager, Geschäftsführer Wirtschaftförderung Dortmund
Wolfgang Sonne, TU Dortmund, Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur

Moderation
Andreas Denk, Chefredakteur der architekt, Bonn/Berlin

Dortmund neu sehen – Wieviel Vergangenheit braucht die Zukunft?
Veranstaltung im Rahmen des Forums Stadtbaukultur Dortmund
11.September 2012
19.00 Uhr
Ehemaliges Museum am Ostwall
Ostwall 7
44137 Dortmund

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