RIBA-Goldmedaille 2013

Gold für Zumthor

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor wird vom Royal Institute of British Architects (RIBA) mit der Royal Gold Medal 2013 ausgezeichnet. Die RIBA-Goldmedaille genießt in Architektenkreisen ein hohes Ansehen und wird Personen oder Gruppen zugesprochen, die „direkt oder indirekt einen signifikanten Beitrag zur Entwicklung der Architektur“ geleistet haben. Bereits vor drei Jahren hatte Zumthor den Pritzker Preis erhalten.

„Weltweit für Menschen jeden Alters“ sei Peter Zumthor ein einflussreicher Architekt, so RIBA-Präsidentin Angela Brady. Unter ihrem Vorsitz hatte die Jury (Peter Clegg, Yvonne Farrell, Adrian Forty, Niall McLaughlin und Sarah Wigglesworth) den Schweizer aus einer Shortlist ausgewählt, die insgesamt sechs Kandidaten führte.

Zumthor steht nun in einer langen Reihe klangvoller Namen: Seit 1948 wurde die Royal Gold Medal for Architecture unter anderem an David Chipperfield, I. M. Pei, Alvaro Siza, Jean Nouvel, Rem Koolhaas, Toyo Ito, Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier, Walter Gropius und Frank Lloyd Wright verliehen. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wird die Queen dem Architekten die Auszeichnung am 6. Februar 2013 in London überreichen.

Zum Werk von Peter Zumthor läuft noch bis zum 28. Oktober im Kunsthaus Bregenz eine eindrucksvolle Ausstellung, die eine Vielzahl der Architekturmodelle aus dem Büro des Schweizers zeigt, sowie auf der Architekturbiennale in Venedig der Kurzfilm „Peter Zumthor at work“ von Wim Wenders.
David Kasparek

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