Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin

Haus am Himalaya

Das Architekturmuseum der TU Berlin zeigt ab dem 22. November eine Ausstellung zu vernakulären Bauten aus Nordindien, Nepal, Bhutan sowie der Autonomen Region Tibet, Qinghai und Sichuan in China. Vernakuläre, also traditionell „gewachsene“ Architektur ist mitunter architektonisch hochinteressant – gerade in für uns fremden Regionen finden sich bemerkenswerte Techniken und Formensprachen: Die ausgewählten Beispiele sind laut Ausstellungsankündigung „Zeugnisse des Reichtums und der überraschenden Diversität einer vom Verschwinden bedrohten Baukultur auf dem tibetischen Hochland und in den angrenzenden Gebirgszügen“.

Die Schau ist Ergebnis eines Forschungsprojekts der Deutschen Forschungsgesellschaft, das von 2012 bis 2016 unter der Leitung von Peter Herrle durchgeführt wurde. Präsentiert wird eine Auswahl von Handzeichnungen sowie erläuternde Tafeln. Am Donnerstag, den 22. November, findet zudem ein Symposium unter dem Titel „Vernacular Architecture in the Himalayas – An Endangered Species?“ statt, Vortragende sind dabei unter anderem Niels Gutschow (Universität Heidelberg), Chang Qing (Tongji University Shanghai, China) und Marc Dujardin (KU Leuven, Belgien).

Red.

Tibetan Houses – Vernacular Architecture in the Himalayas and Environs
23. November bis 6. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 14.00 bis 20.00 Uhr, Sa 10.00 bis 14.00 Uhr
Architekturmuseum der TU Berlin in der Universitätsbibliothek
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin

Symposium zur Ausstellung: „Vernacular Architecture in the Himalayas – An Endangered Species?“
Donnerstag, 22. November 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag, 23. November 9.00 bis 13.00 Uhr
Empore im Fachbereichsforum des Architekturgebäudes der TU
Architekturgebäude der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz

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