Veranstaltungsreihe Weimarer Kontroversen

Streit um Hannes Meyer

Hannes Meyer (1889–1954), von 1928 bis 1930 Direktor des Staatlichen Bauhaus in Dessau, ist keine unumstrittene Figur in der Geschichte des Bauhaus. Mit ihm wurde die Architektur als Fach an der Institution gestärkt, ebenso aber auch ein stark sozialistisch geprägter Blick auf die allgemeinen Gestaltungsgrundsätze. Mit Meyers Forderung „Volksbedarf statt Luxusbedarf“ wurde die Politisierung der Einrichtung, aufgrund derer er schließlich auch entlassen wurde, auf eine prägnante Formel gebracht. Die Klassik Stiftung Weimar und das Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung laden nun zum Workshop „Hannes Meyer. Nach dem Bauhaus, im Streit der Deutungen“ ein, in dem die neueren Forschungen zu Hannes Meyer vorgestellt und seine kontroverse Rezeptionsgeschichte nachgezeichnet werden soll.

Der Workshop ist der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Weimarer Kontroversen“, die bis zum 100. Jubiläum der Bauhaus-Gründung 2019 mit jährlich wechselndem Themenschwerpunkt Aspekte der derzeit neu einsetzenden Debatte über das Bauhaus diskutiert. Die Anmeldung kann bis zum 30. September 2016 per Mail an weimarer-kontroversen@uni-weimar.de gesandt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

elp

Weimarer Kontroversen – Workshop „Hannes Meyer. Nach dem Bauhaus, im Streit der Deutungen.“
25. Oktober 2016

Foto: Hannes Meyer, ehemalige Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, 1928-1930, 44penguins, Angela M. Arnold (via wikimedia/CC-BY-SA 3.0)

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