der architekt geht neue Wege

Umbenennung ab 2017

Ab kommendem Jahr geht die Zeitschrift des BDA neue Wege. Neben einem kompletten Layout-Relaunch wird auch der Titel des Magazins geändert. Statt des bis dato in Kleinbuchstaben gehaltenen Schriftzugs „der architekt“ wird die Front der Zeitschrift ab der Ausgabe 1/2017 ein Porträtfoto einer Architektin oder eines Architekten sowie den in Versalien ausgeschriebenen neuen Titel „ARCHITEKT_*IN“ zieren. Verlag, Redaktion und Herausgeber erhoffen sich so eine „neue, persönlichere Note“ (Chefredakteur Andreas Denk) sowie, so ein Mitglied der Redaktion, das aus Angst vor dem Gleichstellungsbeauftragten des Hauses nicht näher genannt werden möchte, ein „längst überfälliges Statement in der Gender-Debatte“: Frauen und Männer würden so gleichermaßen angesprochen, wie sich nun auch „alles, was sich zwischen den beiden meistgenannten Geschlechtern befindet“, einordnen ließe. Ausdruck dessen seien „Unterstrich und Sternchen als Zeichen einer pluralistischen Gesellschaft“.

Das neue Layout, berichtet Chefin vom Dienst Alice Sárosi euphorisch, sei Ergebnis eines europaweit offen ausgeschriebenen Wettbewerbs, dass das finnische Design-Büro Lahti-Desiign für sich habe entscheiden können. Redakteur David Kasparek äußerte sich zudem zufrieden, sei es doch mit dem neuen Layout gelungen, das klassische Design, das letztlich auf einem Entwurf Otl Aichers beruht, „endlich ins 21. Jahrhundert zu transportieren“.

Red.

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