Diskussionsveranstaltung im Haus der Architektur Köln

Brutalismus am Rhein

Der sogenannte Brutalismus ist seit einigen Jahren ein heißes Thema in der Architektur- und Denkmalpflege-Debatte. Vorträge, Konferenzen und Ausstellungen zum Thema zeugen von zunehmender Faszination und Wertschätzung in Fachkreisen für den Baustil. Diverse brutalistische Bauten sind von Verfall oder Abriss bedroht. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es zahlreiche Bauwerke dieser Epoche. Für ihren Erhalt setzt sich nun die neu gegründete „Initiative Brutalismus im Rheinland“ ein. Am 14. März findet eine Diskussionsveranstaltung im Haus der Architektur Köln statt, bei der sich die Aktionsgruppe mit ihren Zielen vorstellen will.

Vortragende des Diskussionsabends sind Eckhard Heck, Anke von Heyl und weitere Mitglieder der „Initiative Brutalismus im Rheinland“, außerdem Oliver Elser, Initiator der Kampagne „SOSBrutalism“ zur Rettung bedrohter Beton-Bauten sowie Vertreter aus Architektur und Denkmalpflege. Die Moderation übernimmt der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Ulrich Krings. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ des Hauses der Architektur Köln statt. Die Reihe widmet sich im wöchentlichen Rhythmus grundsätzlichen und aktuellen „Themen rund um Themenkreise aus Stadtentwicklung, Städtebau, Architektur, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur“.

elp

Brutalismus im Rheinland
Dienstag, 14. März, 19:00 bis 20:00 Uhr
Eintritt frei
Haus der Architektur Köln
Josef-Haubrich-Hof 2
50676 Köln

Foto: Raimond Spekking (via wikimedia/CC BY-DA 4.0)

Heinz Buchmann, Wilhelm Nyssen, Josef Rikus, Kirche Johannes XXIII., Kirche der katholischen Hochschulgemeinde Köln, Köln-Sülz, 1965-68, Foto: Raimond Spekking (via wikimedia/CC BY-DA 4.0)

Heinz Buchmann, Wilhelm Nyssen, Josef Rikus, Kirche Johannes XXIII., Kirche der katholischen Hochschulgemeinde Köln, Köln-Sülz, 1965-68, Foto: Raimond Spekking (via wikimedia/CC BY-DA 4.0)

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