Niklas Maak mit dem BDA-Preis für Architekturkritik ausgezeichnet

Le Corbusier und Bremen

Er kam mit seiner Familie: Der Journalist und Buchautor Niklas Maak hat am 4. Juli in Berlin bei sommerlicher Hitze den BDA-Preis für Architekturkritik entgegengenommen. Die Temperaturen machten nicht nur ihm zu schaffen, aber er war glücklich: „Der Preis bedeutet mir wirklich sehr viel!” Zuvor hatte die emeritierte Braunschweiger Professorin Karin Wilhelm in einer meisterlich gegliederten Laudatio einen weiten Bogen geschlagen: von Niklas Maaks Studium in Paris, wo er auf angesagte Denker einer links verorteten Philosophieschule traf, über Le Corbusiers Strandgetier bis zu genüsslichen Kabbeleien zwischen den Hansestädten Bremen (Wilhelm!) und Hamburg (Maak!).

Peter Richter, der für die Süddeutsche Zeitung aus New York berichtet („Die New Yorker finden Berlin toll: Es ist so wie New York in den Siebzigern, nur ohne Kriminalität”) war ebenso unter den Zuhörern wie Claudius Seidl, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Niklas Maak: „Ich habe das Privileg, für eine Redaktion zu arbeiten, die mir hintergründige Stücke über die Entstehungsbedingungen von Architektur abnimmt.”

Der BDA hat zur Preisverleihung eine Festschrift vorgelegt, die einige sehr schöne Texte von Niklas Maak, die Laudatio von Karin Wilhelm sowie ein großes Interview mit dem Preisträger über die Bedingungen der Architekturkritik versammelt. Die 48-seitige Broschüre kann bei der BDA-Bundesgeschäftsstelle kostenlos angefordert werden.

Benedikt Hotze

 

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