Zweites Gespräch der Reihe Face to Face

Momentane Monumente

Nach dem interessanten Auftakt im September mit Sam Chermayeff (June14) und Pfarrer Andreas Fuhr geht die Gesprächsreihe Face to Face im DAZ Berlin in die zweite Runde. Am 7. Oktober trifft die Architektin Simona Malvezzi (Kuehn Malvezzi) auf Marko Lulić. Der Wiener Künstler arbeitet mit einer Vielzahl von Medien: er kombiniert Film, Musik, Malerei, Bildhauerei und hinterfragt dabei den traditionellen Skulpturbegriff. Hauptthema seiner Werke ist das Verhältnis von Körper und Skulpturen im öffentlichen Raum. Über den formalen Ansatz hinaus greifen die Arbeiten dabei auch soziale und politische Themen auf. Lulić stellt Verbindungen her zwischen Heute und Gestern, beleuchtet Weltanschauungen und ihre soziale Realität und die Entstehung von Ideologien im öffentlichen Raum. Diese Gedanken aufgreifend diskutieren die Architektin und der Künstler über das Monumentale und Skulpturale in der modernen Architektur.

Die von Francesca Ferguson (Urban Drift Projects) konzipierte Gesprächsreihe Face to Face findet noch bis Anfang Dezember in unregelmäßigen Abständen statt. An insgesamt sechs Terminen treffen Architekten auf von ihnen selbst gewählte Diskussionspartner zum Dialog unter vier Augen. Die etwa einstündigen unmoderierten Veranstaltungen finden immer Montags in intimer Atmosphäre statt. Durch die disziplinübergreifenden Gesprächspartner sollen ganz eigene Diskussionen entstehen, die über den reinen Architekturblickwinkel hinausgehen. Neben einer kritischen Auseinandersetzung zu aktuellen architektonischen und städtebaulichen Fragen werden auch zivilgesellschaftliche oder soziologische Themen angesprochen. Gefördert wird die Reihe durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Red.

Face to Face – Display der Modernität, momentane Monumente
Deutsches Architektur Zentrum DAZ
Montag, 7. Oktober, 19.00 Uhr
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin
www.daz.de

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