Buch der Woche: Assembles Ansatz

Wie Architektur auch gelingen kann

Seit 2010 entwickeln Assemble Projekte. Die Engländer bewegen sich dabei stets in den Grenzbereichen zwischen Architektur, Kunst und Design. Im Fokus der momentan 18 jungen Briten ist dabei die Arbeit an der Veränderung bestehender sozialer, ökonomischer – ja politischer – Verhältnisse. Dafür setzt das Kollektiv vor allem auf gemeinschaftliches Handeln. Kein Wunder also, dass die jungen Gestalter mit diesem Arbeitsansatz … Mehr lesen

Buch der Woche: Gespräche über das Ausstellen von Architektur

Auf der Suche nach dem Nerv

Eine der zentralen Fragen in der Architekturproduktion ist, wie man das Gemachte und Gedachte vermittelt. Dabei stößt man mindestens auf eine doppelte Folgeproblematik, da sich Architektur neben den Fachkollegen auch an eine Vielzahl fachlich unterschiedlich versierter Laien wendet – interessierte, wie uninteressierte. Allen gemein ist dabei jedoch, dass sie Architektur nutzen. Fragen nach der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Kommunikation von … Mehr lesen

Wiener Baugeschehen zur Zeit des Nationalsozialismus

Zweite Welthauptstadt

Dass Berlin als „Germania“ die „Welthauptstadt des Deutschen Reiches“ werden und damit die Machtansprüche Hitlers und der Nationalsozialisten gigantomanisch festigen sollte, ist bekannt. Kaum thematisiert wurde jedoch bisher, dass Wien in der Rangfolge sogleich nachfolgte: Mit der Schaffung von Groß-Wien sollte die Metropole zur zweitgrößten Stadt des Reiches aufsteigen. Das Architekturzentrum Wien widmet dem Baugeschehen der Landeshauptstadt während des Nationalsozialismus … Mehr lesen