Drei Thesen zu Architektur, Moral und Ethik

Guter Wille reicht nicht

Von Martin Düchs „Endlich sei noch gesagt, dass die Beständigkeit, das Ansehen und die Zier eines Gemeinwesens am meisten des Architekten bedürfe, der es bewirkt, dass wir zur Zeit der Muße in Wohlbehagen, Gemütlichkeit und Gesundheit, zur Zeit der Arbeit zu aller Nutz und Frommen, zu jeder Zeit aber gefahrlos und würdevoll leben können.“ ¹ So beschreibt Leon Battista Alberti im … Mehr lesen

Andreas Denk (1959–2021), Texte und Erinnerungen

Architektur der Lebensnähe

Zwanzig Jahre vor dem programmatischen BDA-Papier „Das Haus der Erde“ veröffentlichte Der Architekt, wie sich die Zeitschrift damals schrieb, 16 Thesen, die die Verantwortung der Architektinnen und Architekten für Gesellschaft und Umwelt thematisierten. Im Nachgang einer Diskussion zum Thema im Rahmen des UIA-Kongresses kam es in Ausgabe 9 / 02 zur Wiederveröffentlichung dieser von Uwe Schröder und Andreas Denk formulierten „Leitsätze“. 16 … Mehr lesen

Buch der Woche: Architektonische Gewissensfragen

Schön und gut?

Rainer Erlinger ist mit seiner Kolumne der „Gewissensfragen“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung eine Art Guru der moralischen Alltagskonflikte geworden. Auch mit dem Planen und Bauen sind viele ethische Fragen verbunden – doch sind diese manchmal so spezifisch, dass sie wohl nur jemand beantworten kann, der sowohl Kenntnisse aus Architektur als auch Moralphilosophie in sich vereint. Martin Düchs ist so … Mehr lesen

kern und these

Es liegt an uns

„Wenn ich nicht mehr mit mach, mach ich nicht mehr mit.“ Aus: „Karlsson vom Dach“, Astrid Lindgren Architekten sind in Ihrer Berufsausübung bestimmten Regeln und Pflichten unterworfen, die es so in anderen Berufen nicht gibt. Dies gilt insbesondere für uns im BDA zusammengeschlossene Architekten. Wir haben uns mit Mitgliedschaft im BDA zur Einhaltung nochmals eigener Berufsgrundsätze und Regeln verpflichtet und … Mehr lesen