Drei Wohnprojekte für Geflüchtete wiederbesucht

Der untergehenden Sonne entgegen

Vor rund zehn Jahren kamen hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland – mit ihnen entstanden vielerorts neue Wohnprojekte, teils dauerhaft, teils als Übergangslösungen konzipiert. Einige der damals errichteten Unterkünfte galten als vorbildhaft. Doch was ist aus diesen Orten geworden? David Kasparek hat drei unterschiedliche Projekte in Bremen, Köln und Tübingen besucht und zieht Bilanz: Sind daraus Orte des Bleibens geworden oder doch … Mehr lesen

Theresa Jeroch im Gespräch mit Anna Marijke Weber

Migrantisch initiierte Architektur

Deutschland wird seit vielen Jahrhunderten politisch, gesellschaftlich und kulturell durch zugewanderte Personen geprägt, auch in der Architektur. Migrantisch geprägte Menschen nutzen, bauen (um) oder beauftragen Räume. Über neu entstandene räumliche Typen und ihre Gestaltung spricht Die Architekt-Redakteurin Theresa Jeroch mit der Architektin Dr. Anna Marijke Weber, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gebäudelehre an der RWTH Aachen forscht, lehrt … Mehr lesen

Buch der Woche: Countryside. A Report

Wo sind die Kühe hin?

Das 21. Jahrhundert erzeugt Stadt-Land-Hybride, die sich mit traditionellen Definitionen nicht mehr fassen lassen. Die chinesische Stadt Shouguang beispielsweise ist von einer schier unendlichen Landschaft aus Gewächshäusern umgeben, deren Betreiber in Hochhäusern wohnen – und das Tahoe Reno Industrial Center in Nevada (USA) ist mit den riesigen Hallen der ansässigen Technikkonzerne so groß wie eine Metropole, aber beinahe menschenleer. Mit … Mehr lesen

Symposium zu Flüchtlingsbauten im DAM

Wohnraum für alle

Im Rahmen der Ausstellung „Making Heimat“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main findet am 29. März ein Symposium zum Thema „Flüchtlingsbauten“ statt. Dabei soll die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Geladen sind Architekten, Journalisten, Soziologen und weitere Akteure aus Forschung und Politik, die über Herausforderungen und Perspektiven von Flüchtlingsunterkünften diskutieren. Dabei soll auch auf die allgemeine Wohnungsnot in … Mehr lesen

editorial

diagnose: retrograde utopie

Auf den ersten Blick brandaktuell, auf den zweiten jedoch ein sentimentaler Rückblick in die Vergangenheit: Der deutsche Pavillon bei der Architekturbiennale in Venedig ist wieder einmal selbst zum Ausstellungsstück geworden. Der deutsche Generalkommissar Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architektur Museums, ist mit seinem Kurator Oliver Elser und der Koordinatorin Anna Scheuermann grundsätzlich auf das vielsagende Oberthema „Reporting from the … Mehr lesen

BDA-Matinee auf der Biennale in Venedig

Umzug der Menschheit

Der deutsche Pavillon ist offen. Möwen, Wellen und Vaporetti sind lautstark zu hören durch die neuen Öffnungen, die der diesjährige deutsche Beitrag mit Zustimmung der venezianischen Denkmalpflege in die Mauern des Pavillons in der Fassung von 1938 gefräst hat. Besucher kommen und gehen an diesem ersten Biennale-Tag, auch während des Matinee-Symposiums des BDA im Hauptschiff. Dessen Titel „Der Umzug der … Mehr lesen

BDA-Matinee auf der Architektur-Biennale in Venedig

Der Umzug der Menschheit

Der BDA bespielt den deutschen Pavillon am Eröffnungstag der 15. Architektur-Biennale in Venedig (Samstag, 28. Mai 2016, um 11 Uhr) mit einer Matinee. Das Symposium zum „Umzug der Menschheit” knüpft an das Thema des deutschen Beitrags „MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country” an, kuratiert vom Team des Deutschen Architekturmuseums DAM (unter Leitung von Peter Cachola Schmal und Oliver Elser). Es … Mehr lesen