Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen tagt in Berlin

Wohnen und Zahlen

Die zunehmende Knappheit von Wohnraum im unteren und mittleren Preissegment zeitigt schon jetzt prekäre soziale Folgen, allen voran in den Ballungsgebieten. Kein Zweifel, die Wohnungsfrage ist zurückgekehrt – auch auf die politische Agenda. Im Juli 2014 wurde das „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“ gegründet. Es ging aus einer Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie von Verbänden und Institutionen aus Wohnungswirtschaft und -politik, Architektur und Städtebau hervor.

Man wolle sich den wachsenden sozialen und energetischen Herausforderungen stellen und Voraussetzungen für mehr Investitionen schaffen, heißt es auf dem Einladungsflyer zur ersten öffentlichen Veranstaltung des Bündnisses. „Anhand von Praxisbeispielen werden Investitionsmotive und Marktwirkungen aufgezeigt. Anregungen und Vorschläge werden dabei insbesondere auch für die Rahmenbedingungen auf den verschiedenen föderalen Ebenen erwartet.“ Zum Forum, das am 2. Dezember 2014 in Berlin stattfindet, treffen sich die Vertreter der Bündnispartner – darunter auch der BDA – und diskutieren die Gründe für ihr wirtschaftliches Handeln und Wege, diese mit sozialen Zielen in Einklang zu bringen. Auch regionale Besonderheiten, beispielsweise in Ulm, Heidelberg, Frankfurt a. M. und München, kommen zur Sprache. Die Themen fächern sich auf in Beiträgen, die die marktwirtschaftliche Seite der Wohnungsversorgung beleuchten und solchen, die Rahmenbedingungen, Instrumente und Strategien hervorheben, die die öffentliche Hand wie auch Verbände und Institutionen anwenden beziehungsweise entwickeln können. Das vollständige Programm ist hier einsehbar. Das Thema stößt auf großes Interesse – mittlerweile ist die Anmeldemaske geschlossen, da die Veranstaltung komplett ausgebucht ist.

Red.

Forum für das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen
Rahmenbedingungen und Herausforderungen für mehr Wohnungsbau

2. Dezember 2014
10.30 – 17.00 Uhr

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Stresemannstraße 128 – 130
10117 Berlin

 

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