Ausstellung im Architekturmuseum der TU Berlin

Gutkind in Berlin

Der mittlerweile etwas in Vergessenheit geratene Architekt Erwin Gutkind baute in den 1920er und 1930er Jahren zahlreiche moderne Wohnanlagen in Berlin, darunter die Siedlung „Neu Jerusalem“ in Staaken (1923–1924) und die Wohnanlage „Sonnenhof“ in Berlin-Lichtenberg (1925–1927). Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste Gutkind 1933 nach Großbritannien auswandern und wandte sich hier in bemerkenswerten theoretischen Beiträgen vor allem der Stadtplanung zu. Das Studienprojekt „Erwin Gutkind – Radikal Modern“ setzt sich zum Ziel, den in Vergessenheit geratenen Architekten und Theoretiker wieder einem größeren Publikum bekannt zu machen und mit einer Ausstellung zu würdigen. Mit dem Fokus auf die avantgardistischen und fotogenen Wohnhäuser von Neu Jerusalem gibt die Ausstellung „Neu Jerusalem. Erwin Gutkind und das Neue Bauen in Berlin“ Einblicke in sein radikal modernes Werk.

Red.

Neu Jerusalem. Erwin Gutkind und das Neue Bauen in Berlin
Ausstellung: bis 2. März 2017
Öffnungszeiten: Mo–Do 12.00–16.00 Uhr
Galerie des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin in der Universitätsbibliothek
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin

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