1. Aachener Tagung: Ort

Identität der Architektur

Am 26. und 27. Januar findet die erste Aachener Tagung an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen statt. Mit der von nun an jährlich stattfindenden Konferenz soll mit der Frage nach der Identität der Architektur das „Selbstverständnis der Disziplin sowie die Rolle des Architekten“ verhandelt und der „Bestand an verbindlichen Grundlagen“ erforscht werden.

Als Anlass für die Tagung sehen die Veranstalter Hartwig Schneider und Uwe Schröder die zunehmende Auflösung der Architekturdisziplin angesichts „verblassender Traditionslinien“. Mit den Herausforderungen durch Klimawandel, Migration und veränderte Lebensentwürfe seien zudem bestimmte „baukulturelle Anforderungen – beispielsweise nach dem Ortsbezug der Architektur – in den Hintergrund“ getreten. Diese schwindende Qualität werde durch die erhöhte Aufmerksamkeit für in erster Linie innovative und bildwirksame Bauwerke verstärkt. Ziel der Tagung sei es, eine Art „Inventur“ zu unternehmen und „Beiträge zur ‚inneren‘ Bestimmung der Disziplin für den Diskurs über Architektur und als Publikationsvorhaben für Praxis, Lehre und Forschung bereitzustellen“.

Das Thema der ersten Tagung ist die Einbeziehung des Ortes und seiner spezifischen Eigenschaften in den Entwurfsprozess. Unter der Fragestellung, wie der Ortsbezug innerhalb der Architekturdisziplin zu verankern ist und in welcher Weise Architektur auf den Ort reagieren kann, stellen zahlreiche namhafte Architekten ausgewählte Projekte vor. Unter den Gästen sind: Schulz und Schulz, Max Dudler, Brandlhuber+, Christoph Mäckler, Hild und K Architekten, Kleihues + Kleihues, Hans Kollhoff, Lederer Ragnarsdóttir Oei und viele andere mehr. Die Anmeldung ist bis zum 20. Januar möglich.

Red.

1. Aachener Tagung – Identität der Architektur
26. – 27. Januar 2017
Preise: Vollzahler: 100€ (1 Tag) / 160€ (2 Tage), Mitglieder der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen: 50€ / 80€, Studierende: 20€ / 40€

Foto: Das Bahkauv (Bachkalb) „frisst“ St. Foillan in Aachen

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