Universitätsneubau von 3XN

Leuchtturm in Schwaben

Das dänische Büro 3XN hat den ersten Preis des eingeladenen Wettbewerbs für den Neubau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart gewonnen. Aus den 130 Büros, die am Vorentscheid teilnahmen, wurden 25 zum schlussendlichen Wettbewerb eingeladen, den dann 3XN für sich entscheiden konnten. Der Neubau der technischen Fakultät soll, so die Architekten, ein Leuchtturmprojekt für akademisches Lernen sein, bei dem ein „…innovatives und produktives Lernumfeld“ entstehen soll,  in dem sich „…Studierende, Lehrende und Vertreter der Industrie treffen können.“ Der Bau, etwa einen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt, sei als „vertikaler Campus konzipiert, der die Ziele der Universität von Selbstbestimmtheit, Innovation, Funktionalität und Profitabilität“ unterstreiche.

Das Gebäude auf pentagonalem Grundriss zeichnet sich durch ein zentrales, offenes Atrium aus, das seine Wurzeln im skandinavischen Schulbau der letzten Jahrzehnte deutlich zeigt. Eine zentrale Brücke auf Höhe des ersten Geschosses soll als offener Treffpunkt zum sozialen Zentrum des Hauses werden, die in die oberen Geschosse führenden Rampen, Spindeln und Treppen werden als das bestimmende gestalterische Motiv ausformuliert. 57.000.000 Euro sind veranschlagt bei 15.000 Quadratmetern Geschossfläche.

Red.

3XN, DHBW, Ansicht, Stuttgart 2013ff.

3XN, DHBW, Ansicht, Stuttgart 2013ff.

3XN, DHBW, Grundriss 1. OG, Stuttgart 2013ff.

3XN, DHBW, Grundriss 1. OG, Stuttgart 2013ff.

 

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