25 Jahre AKJAA

Schön und jung und stark

„Du bist schön und jung und stark/
Nimm dir was du willst/
Solang du nur noch kannst/
Verschwende deine Jugend“

Selbst Musiker wie Gabriel Delgado-López und Robert Görl von der Band DAF können sich – wie hier im Song „Verschwende deine Jugend“ von 1981 – eines sentimentalen Anflugs nicht erwehren, wenn es um das romantische Ideal der Jugend und ein Leben ohne Zwänge geht. Noch gehört uns kein Häuschen in der Vorstadtsiedlung, noch drücken weder die zu zahlenden Policen noch die Entscheidung, den richtigen Kindergarten zu wählen.

Doch auch kein früher Ruhm und Erfolg will verkraftet werden. Denn erst, wenn die grauen geraden Lebenslinien länger als der kurze Schein der Jugend sind, dann – so das gesellschaftlich-ökonomische Einverständnis – ist der Architekt reif und erfahren genug, um entwerfen und bauen zu können. Oder geht es doch früher? Wenn ja, welche Haltung vertritt die junge Generation im BDA? Welche Ideale der Jugend lassen sich im täglichen Wahnsinn des Bauens bewahren? Und wie schmal ist der Grat zwischen spontaner Jugendlichkeit und krampfhaftem Jungsein?

Diese und weitere Fragen stellt das Symposium anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des AKJAA, dem Arbeitskreis Junger Architektinnen und Architekten im BDA, am 21. September im Kunstverein Familie Montez in Frankfurt am Main. Der AKJAA sieht sich dabei weniger als formaler Arbeitskreis sondern vielmehr als Forum von etwa 40 Mitgliedern aus dem gesamten Bundesgebiet, die über Positionen und Erwartungen der jungen Architektengeneration diskutieren.

Nach einem einführenden Vortrag der Journalistin Laura Weißmüller (Süddeutsche Zeitung) lädt das Symposium zu einem Abend ein, an dem aktive und ehemalige Mitglieder des AKJAA im Pecha-Kucha-Format über ihr Architekturschaffen berichten und reflektieren. Das komplette Programm mit allen Vortragenden finden Sie hier, eine Anmeldung ist erforderlich und kann nach dem Klick vorgenommen werden.

Red.

25 Jahre AKJAA
Symposium und Party
21. September, 17.00 Uhr
Kunstverein Familie Montez
Honsellstraße 7
60314 Frankfurt am Main

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