Ausstellung in der Architekturgalerie Berlin zur Bauakademie

Steal Schinkel

Der Beschluss des Bundestags, Geld für den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie zur Verfügung zu stellen, hat eine hitzige Debatte um die Konzeption und Nutzung des geplanten Neubaus am Berliner Kupfergraben ausgelöst. Während die einen eine architektonische Ikone wiederauferstehen lassen wollen, sehen die andere die Chance, hier im Geiste Schinkels einen neuen, modernen Entwurf umzusetzen. Der Satellit der Architektur Galerie Berlin zeigt nun ab dem 10. August in Zusammenarbeit mit EAST – Laboratory of Elementary Architecture and Studies of Types sowie Anja und Martin Fröhlich (EPFL Lausanne) eine Reihe von Entwürfen, mit denen „eine zeitgemäße Interpretation im Schinkelschen Sinne proklamiert“ werden soll.

Die Macher sind dabei auf der Suche nach Lösungen, „die sowohl von technischer Innovation als auch von Poesie getragen werden“. Dabei stand die Frage im Vordergrund, wie und in welchem Ausmaß Schinkels Bauakademie in den Entwurf einfließen kann und soll. Ebenso spielt die Frage nach dem Funktionsprogramm, das in dem Gebäude untergebracht werden soll, eine wichtige Rolle. Zur Eröffnung sprechen Ulrich Müller (Architekturgalerie Berlin), Anja Fröhlich (EPFL Lausanne) und Oliver Elser (Kurator, Deutsches Architekturmuseum DAM Frankfurt am Main). Am 31. August findet zudem ein Gespräch mit Martin Fröhlich, der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, dem Architekturjournalisten Florian Heilmeyer und Hans-Dieter Nägelke, Direktor des Architekturmuseums der TU Berlin, statt.

elp

EAST – Steal Schinkel
Eröffnung: 10. August, 19.00 Uhr
Ausstellung: 11. August bis 2. September
Gespräch: 31. August, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 14.00 – 19.00 Uhr, Samstag 12.00 – 18.00 Uhr
Architektur Galerie Berlin SATELLIT
Karl-Marx-Allee 98
10243 Berlin

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