BDA Bund

Nike 2013

In einer festlichen Zeremonie verlieh der BDA am 21. Juni im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt seinen Architekturpreis Nike. Der Preis wird neben der Großen Nike in sieben Kategorien verliehen, ausgezeichnet werden Projekte hinsichtlich Symbolik, Atmosphäre, Fügung, Komposition, Neuerung und soziales Engagement. Erstmalig prämiert wurde zudem die „Klassik Nike“ für ein Bauwerk, das mindestens 25 und höchsten 50 Jahre alt sein darf.

Eben diese Klassik Nike wurde in Frankfurt dem Planungsteam des Olympia Parks in München und der Stadt München als Auftraggeberin überreicht. Mit einem besonders herzlichen Applaus wurden die noch lebenden Architekten und Beteiligten Frei Otto, Jörg Schlaich, Carlo Weber und Fritz Auer sowie Erhard Tränkner auf der Bühne des Filmmuseums begrüßt. Zu ihnen gesellten sich Stefan Behnisch für seinen Vater Günter, Berchtold Büxel für seinen Vater Winfried, Juliane Grizmek für ihren Mann Günther und Elisabeth Merk für die Stadt München.

Die Nike für Symbolik ging an Köberl Döringer Architekten (Passau) und den Verein ‚100 Jahre Schneekirche Mitterfirmiansreut e.V.‘ für die Schneekirche in Mitterfirmiansreut. Das Atelier Peter Zumthor & Partner (Haldenstein) und das Generalvikariat des Erzbistums Köln wurden für das Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumba mit der Nike für Atmosphäre ausgezeichnet. Die Nike für Fügung erhielten Staab Architekten (Berlin) und die Bauherrin Nya Nordiska Verwaltungs GmbH für die Erweiterung ihres Firmensitzes in Dannenberg. Mit der Nike für Komposition wurden die Bauherren der Tannerhof GmbH & Co. KG und Florian Nagler Architekten (München) für das Projekt Tannerhof in Bayrischzell geehrt. schneider+schumacher (Frankfurt am Main) und das Städelsche Kunstinstitut als Bauherr wurden für die Erweiterung des Städel Museums in Frankfurt am Main mit der Nike für Neuerung ausgezeichnet und die Nike für soziales Engagement ging an das Betriebsrestaurant mit Auditorium der TRUMPF GmbH in Ditzingen von Barkow Leibinger (Berlin).

Die Große Nike schließlich erhielten erneut Peter Zumthor und das Generalvikariat des Erzbistums Köln für das Kunstmuseum Kolumba. In seiner Laudatio begründete BDA-Präsident Michael Frielinghaus das Votum der Jury: „Peter Zumthor trifft in dem Gebäude Kolumba auf die grundlegenden Fragen der Architektur, bezogen auf Raum, Zeit, Material und Stadtgestalt. Seine Antwort inspiriert auf wunderbare Weise zum Sehen, zum Fühlen, zum Erleben und zum Nachdenken. Kolumba ist zu einem würdevollen Ort geworden durch Schlichtheit und eine sehr präzise Architektur, die in jedem Detail überzeugt.“

Red.

Eine ausführliche Dokumentation aller Preise und der Preisverleihung finden Sie in der nächsten Ausgabe von der architekt 4/13. Außerdem kann in der Bundesgeschäftsstelle des BDA und gegen die Erstattung der Portogebühren der Ausstellungskatalog zur Nike bestellt werden.

Artikel teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*