Ausstellungsprojekt in Kyoto

Vielschichtig

Von April bis Juni 2016 war Ludwig Heimbach Stipendiat der Villa Kamogawa in Kyoto. Heimbach, der in Köln und Berlin als Architekt arbeitet, untersuchte dort die Vielfalt von gemeinschaftlichen Nutzungen im japanischen Wohnbau und ihr Potential für zukünftige Wohnmodelle. Dabei standen die historischen Wohnformen und ihre Raumstrukturen Pate und gipfelten schließlich in einer Analyse der Kyotoer Machiya. Dieser Haustyp, so … Mehr lesen

der architekt 5/17

vielfalt der dichte

gunst und fluch der stadt der architekt 5/17 widmet sich unter dem Titel der „Vielfalt der Dichte“ der Bipolarität von „Gunst und Fluch der Stadt“. Welche Dichte ist eigentlich gemeint, wenn das in den 1960er Jahren beschworene Diktum der „Urbanität durch Dichte“ seit einiger Zeit erneut beschworen wird? Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum hat Methoden der Verdichtung in den letzten … Mehr lesen

Buch der Woche: Architektur in Japan

Deutungen eines Sehnsuchtsort

Neben der Schweiz ist Japan wohl das Land, auf das sich die meisten Architekturenthusiasten als Sehnsuchtsort und Quell neuer Ideen gleichermaßen einigen konnten. Anders jedoch als das bergige Nachbarland im Süden der Bundesrepublik, scheint dem Land der aufgehenden Sonne eine Art modische Wiederkehr gegeben zu sein. Schon Muthesius und Taut äußerten sich beeindruckt über Japan, Architekten der 1960er bis -80er … Mehr lesen

der erste stein: andreas denk

Learning from Africa: Zu einer Theorie des konsekutiven Städtebaus

Der erste Stein kann gelegt oder geworfen werden. Unter dieser Rubrik erscheinen Beiträge, die beides vermögen: Es sind theoretische Texte von Autoren mit Thesen zur architektonischen Praxis, die kontrovers diskutierbar sind. Andreas Denk bringt den Stein ins Rollen: Diskutieren Sie mit! Ein Städtebau, der besser sein soll als der heutige, bedarf einer neuen theoretischen Fundierung. Eine erste Maßgabe müsste eine … Mehr lesen

der architekt 2/13

jenseits des mangels

Die Charta von Venedig (1964) hat Vorteile: Zum einen regelt sie verbindlich den Umgang mit Denkmalen. Sie gibt Anhaltspunkte, was ein Denkmal sein kann. Und sie definiert, wie man mit ihm umgehen soll. Die Charta-Devise im Sinne des Mottos „Conserviren statt restauriren“, wie es Hermann Grotefend schon 1882 proklamierte, hat für dreißig Jahre einen ins Ideologische tendierenden Streit geschlichtet, der … Mehr lesen

Daniel Hubert

Liebe deine Stadt

Projekt und Theorie IV: Künstlerische Intervention Seit 2007 prangt die Aufforderung „Liebe deine Stadt” über der Nord-Süd-Fahrt in Köln. Dort, wo die autogerechte Stadt für kurze Zeit im Tunnel unter der Fußgängern vorbehaltenen Schildergasse verschwindet, auf einem Gebäude, das weiß gekachelt, exemplarisch für Kölns mitunter schäbigen Wiederaufbau nach dem Krieg steht. Der durch rote Schreibschrift abgemilderte Imperativ scheint an dieser … Mehr lesen