Buch der Woche: Der Himmel unter West-Berlin

Underground Pop

Wie schön muss es gewesen sein, als man beim Bau der ersten U-Bahnsysteme realisierte, dass damit nun eine bisher unbekannte Gattung des öffentlichen Raums gestalterisch bespielt werden konnte. Durch die mit dem unterirdischen Verkehrsmittel verbundenen, neuen räumlichen Situationen – Eingänge, Treppen, Verteilerebenen und Bahnsteige – tat sich hier eine völlig neuartige Typologie auf, die fast ausschließlich aus einem abgekapselten „Innen“ … Mehr lesen

Andreas Knie

Neue Freiheiten

Jenseits des privaten Automobils Das Auto ist allgegenwärtig. Es war die Ikone der Moderne, das Versprechen auf Freiheit und Unabhängigkeit. Das Auto war Sinnbild für die Wohlstandsgesellschaft und Ausdruck der Exportstärke der deutschen Wirtschaft. Deutschland war wieder was in der Welt und neben dem Fußball trugen die deutschen Autos dazu bei, das Image Deutschlands nach 1945 zu verbessern. Doch diese … Mehr lesen

UNStudio baut U-Bahn in Katar

Parametrisches Design

Qatar Rail hat das niederländische Architekturbüro UNStudio als leitende Architekten für den Ausbau des Schienennahverkehrs in Katar (Qatar Integrated Railway Project, QIRP) berufen. Ben van Berkel und sein Team von UNStudio sollen für das QIRP mehr als 30 Bahnhöfe in der ersten Phase der Entwicklung des lokalen U-Bahnnetzes realisieren. Das Netz selbst soll aus vier Strecken bestehen und den Großraum … Mehr lesen

Neue Designs für U-Bahn-Pläne

Underground Mapping

Es ist eine Sisyphusarbeit: Der Pariser Architekt Jug Cerović entwirrt U-Bahn-Pläne internationaler Metropolen und macht sie klarer und übersichtlicher. Zwölf Städte hat er sich vorgenommen und unter den Prämissen Lesbarkeit, Benutzbarkeit und gutes Design versucht, die unterirdische Infrastruktur für jeden Nutzer nachvollziehbarer zu gestalten. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind ab heute in der Ausstellung !NAT im Bikini-Haus Berlin zu sehen, wo … Mehr lesen

David Kasparek

Trial and Error in the City

Szenario I: Unterwegs in der Stadt von heute  „Entschuldigung, ob Sie mal eben mit anfassen könnten?“ Freundlich lächelnd spricht Marcus S. im morgendlichen Passantenstrom einen Fremden an. Der mustert ihn kritisch und sieht einen durchschnittlichen europäischen Großstädter vor sich: auf dem Kopf eine blaue Beanie, eine dieser leichten Baumwoll-Mützen, die Hosen von Carhartt, das weiße ungebügelte Hemd leger aus der … Mehr lesen