Internationale Tagung an der TU Kaiserslautern

Architektur und Forschung

Spätestens seit sich das Fach Architektur an Hochschulen um die sich in Drittmitteln ausdrückende Gunst von Verantwortlichen und Förderern mit herkömmlichen wissenschaftlichen Fächern balgt, steht die Frage danach, was Forschung in der Architektur sei, wieder vermehrt im Raum. Da es aber nicht nur um aufmerksamkeitsökonomische und rein monetäre Belange geht, will die internationale Tagung an der TU Kaiserslautern  Antworten darauf … Mehr lesen

2. Aachener Tagung „Identität der Architektur“

Material: Rohstoff und Werkstoff

Passend zum aktuellen Heft der architekt 6/17 zu „material. grundlagen der architektur II“ findet vom 25. bis zum 26. Januar 2018 die 2. Aachener Tagung unter dem Titel „Material“ statt. Die zweitägige Veranstaltung der Reihe „Identität der Architektur“ wird von den Lehrstühlen Baukonstruktion und Raumgestaltung der RWTH Aachen ausgerichtet und findet in der Aachener Fakultät für Architektur statt. Die Tagungsreihe … Mehr lesen

Ausstellung im Baukunstarchiv NRW

Stadt der Räume

Die Stadt und ihre Architektur stehen im Mittelpunkt des Interesses vieler Wissenschaften und Künste, die sich mit dem Raum beschäftigen. Während eines Studienprojekts an der RWTH Aachen und der Technischen Hochschule Köln, geleitet von den Professoren Uwe Schröder und Andreas Denk, haben sich Studierende der Architektur-Masterstudiengänge mit aktuellen Standortbestimmungen des Verständnisses von Stadt und Raum, auseinandergesetzt. Dabei haben sie Perspektiven … Mehr lesen

Daniel Lohmann

Palmyra – Was bleibt

Abbild, Wirklichkeit und Verlust Vierzig Architekturzeichnungen der antiken Ruinen Palmyras sind derzeit im Kölner Wallraf-Richartz-Museum zu bewundern. Sie stammen aus der Feder des französischen Künstlers und Bauforschers Louis-François Cassas (1756-1827), der auf einer ausgedehnten Orientreise als einer der ersten ausführliche und präzise Bauaufnahmen von Palmyras Bauten anfertigte. Im Gepäck hatte er nicht nur Messgeräte, Zeichenutensilien und Papier, sondern auch eine … Mehr lesen

Uwe Schröder

Warme und kalte Räume

Versuch über eine Kartierung phänomenaler Räume der Stadt (1) In der Raumentwurfslehre (2) hat die graphische Darstellung von Räumen nicht nur dokumentarischen Wert, vielmehr eröffnet das Kartieren von Räumen einen veränderten – vielleicht ungewohnten – Blick auf Architektur und Stadt, und folglich ein vertieftes Verständnis für deren Räumlichkeiten. So können beispielshalber die Etappen der Raumgeschichte einer Stadt dargestellt oder auch … Mehr lesen

persönliches

Meinhard von Gerkan zum 80. Geburtstag

Immer schneller flogen die Jahrzehnte dahin. Meinhard von Gerkan hat am 3. Januar das 80. Lebensjahr vollendet, und noch in diesem Jahr 2015 erlebt unsere Architektenpartnerschaft ihr 50jähriges Jubiläum. Was für eine überreiche Lebens- und Berufsspanne, wird uns bewusst! Die ersten drei Jahrzehnte waren für Meinhard geprägt vom Inferno des Krieges, dem Verlust von Vater und Mutter, von der Herausforderung … Mehr lesen

Ausstellung in Bonn

Stadt der Räume

„Stadt der Räume“ heißt die Ausstellung in der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung in Bonn, die am heutigen Freitag um 19 Uhr eröffnet wird. Zu sehen und zu lesen sind Modelle und interdisziplinäre Überlegungen zu den Räumen der Stadt: Die Stadt und ihre Architektur stehen im Mittelpunkt des Interesses vieler Wissenschaften und Künste, die sich mit Raum beschäftigen. Im Rahmen … Mehr lesen

Andreas Denk

Farbgefasster Raumwille

Zur ideologischen Färbung der Architektur Diese Ausgabe ist in enger Zusammenarbeit mit Thomas H. Schmitz und Uwe Schröder (beide RWTH Aachen) entstanden. Sie zeichnet Ideen und Haltungen zur Verwendung von Farbe in der Architektur der Gegenwart nach. Wir glauben, dass der Entwurf einer Architektur atmosphärisch wirksamer Räume fast zwangsläufig auch ein Interesse an der Polychromie nach sich zieht. Eine angemessene … Mehr lesen

Uwe Schröder

„…der Malerei des Teppichs eingedenk“ (1)

Wandmaske und Raumbekleidung Im Zimmer gestalten wir doch nicht zuerst die Wände, den Boden oder die Decke, als vielmehr den Raum, den wir wohnend in Gebrauch nehmen. Wir bekleiden nicht Wände, sondern den Raum inmitten der Wände. Und erst das Gewand lässt den Raum als das Zimmer erscheinen. Insofern unterscheidet sich das Zimmer nicht von der Straße vor dem Haus.(2) … Mehr lesen

Ole Flemming, bof architekten, Hamburg

neu im club

Grundehrlich und latent undogmatisch David Kasparek: Ole Flemming, bei Ihren gemeinsam mit Ihren Partnern Bert Bücking und Patrick Ostrop realisierten Projekten fällt der sorgsame Umgang mit Materialien auf. Ein Bau scheint jedoch eine Ausnahme zu sein: Vergleicht man die Renderings des „Jessenquartiers“ in Hamburg-Altona mit dem gebauten Ergebnis, fällt der Unterschied zwischen Gedachtem und Gebautem auf. Woran liegt das? Ole … Mehr lesen