Diskussionsveranstaltung der Bayerischen Architektenkammer

Um Bau und Umbau

Für Architekten gehört der Umbau von bestehenden Bauten nicht unbedingt zu den attraktivsten Aufgaben, obschon er über den immer bedeutsameren Aspekt der Nachhaltigkeit hinaus oft auch architektonisch großes Potential in sich birgt. Die aktuelle Ausgabe von der architekt hat sich dem Thema daher unter dem programmatischen Titel „Umbau als Chance“ gewidmet. Auch die Bayerische Architektenkammer möchte die Arbeit im und mit dem Gebäudebestand in einer Diskussionsveranstaltung in den Fokus nehmen, die am 28. Juli 2016 im Münchener Schmuckhof der Alten Akademie stattfinden wird.

Unter dem Titel „Konservieren, Interpretieren, Transformieren – Erhalten, Deuten und Wandeln von Bauten der Jahre 1950 bis 1975“ wird über die Möglichkeiten der Baupraxis im Bestand debattiert werden. Dabei soll es insbesondere um das bauliche Erbe der sogenannten Nachkriegsmoderne gehen, deren bauliche und funktionelle Überarbeitung und Umgestaltung zurzeit am dringlichsten bevorsteht. Nicht zuletzt wird hier auch auf die verantwortungsvolle Konservierung des Vorhandenen eingegangen. Mit dabei ist unter anderem Dieter Wieland, der mit seinen kritischen Beiträgen für das Bayerische Fernsehen, wie etwa dem Format „Bauen und Bewahren“, bekannt wurde.

elp

Konservieren, Interpretieren, Transformieren – Erhalten, Deuten und Wandeln von Bauten der Jahre 1950 bis 1975
Podiumsdiskussion
28. Juli 2016, 19.30 Uhr
Alte Akademie
Neuhauser Straße 8 (im Schmuckhof)
Zugang über Kapellenstraße
80331 München

Es diskutieren: Dieter Wieland, Autor und Dokumentarfilmer, Dr. Jürgen Büllesbach, Geschäftsführer Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG, Christoph Stadlhuber, CEO SIGNA Prime Selection AG und die Architekten Alexander Fthenakis und Eva Maria Lang. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Karlheinz Beer, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer.

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