Ausstellung aller Preisträger im DAM

25 Jahre Mies

Seit einem Vierteljahrhundert bereits wird der Mies-van-der-Rohe-Preis verliehen. Die mit 60.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als renommierteste Europas und ist seit 2001 auch der offizielle Architekturpreis der Europäischen Union. Gewürdigt werden alle zwei Jahre Bauten, die mit innovativen Ideen und Technologien die Stadtentwicklung bereichern. Ziel ist es „das öffentliche Verständnis für die kulturelle Bedeutung von Architektur in unseren Städten“ zu fördern. Zu den namhaften Preisträgern gehören unter anderen David Chipperfield, Rem Koolhaas und Zaha Hadid. Zuletzt gewannen im Jahr 2013 Henning Larsen Architects in Zusammenarbeit mit Batteríið Arkitektar und Studio Ólafur Elíasson den begehrten Preis für das Konzerthaus Harpa in Reykjavik (wir berichteten).

Im Deutschen Architekturmuseum DAM in Frankfurt kann man sich ab dem 8. Februar einen Überblick über ausgezeichnete europäische Architektur der letzten 25 Jahre verschaffen: Die Ausstellung „Mies van der Rohe Preis 1988-2013“ präsentiert neben dem aktuellen Preisträger, den Finalisten (darunter BIG und Jürgen Mayer H.), der engeren Auswahl und dem Gewinner der Emerging Architect Special Mention (Langarita-Navarro Arquitectos aus Madrid für die Red Bull Music Academy) auch alle bisherigen mit dem Preis ausgezeichneten Projekte. Eröffnung feiert die Schau am 7. Februar um 19.00 Uhr. Zuvor gibt es bereits ab 17.30 Uhr zwei Vorträge der Preisträger Osbjörn Jacobson (Henning Larsen Architects, Kopenhagen) und María Langarita (Langarita-Navarro Arquitectos, Madrid) zu hören und zu sehen.
Red.

Mies van der Rohe Preis 1988 – 2013
Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur
Vorträge
Freitag, 7. Februar, 17.30 Uhr
Vernissage
Freitag, 7. Februar, 19.00 Uhr
Ausstellung
8. Februar bis 20. April
Öffnungszeiten:
Di, Do – So 11.00 bis 18.00 Uhr
Mi, 11.00 bis 20.00 Uhr
Deutsches Architekturmuseum DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Fotos: Nic Lehoux, Lluis Diaz Diaz

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