Peter Brückner im Gespräch mit Elina Potratz

Alt und Neu als Ganzes weiterdenken

Dipl.-Ing. Peter Brückner (*1962), studierte Architektur an der Technischen Universität München. Er gründete mit seinem Bruder Christian das Büro Brückner & Brückner Architekten in Tirschenreuth und Würzburg. Seit 1998 ist er Mitglied im BDA, von 1999 bis 2008 als Mitglied im AKJAA, seit 2015 außerdem im Deutschen Werkbund Bayern. Brückner hatte mehrere Gastprofessuren und Gastkritiken inne, war Mitglied im Baukunstbeirat der Stadt Augsburg und im Baukunstbeirat der Stadt Landsberg am Lech. 2009 wurde Peter Brückner in den Konvent der Bundesstiftung Baukultur berufen. Seit 2017 ist er Mitglied in der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL). 2018 bis 2019 war Peter Brückner Gastprofessor an der HBC Hochschule Biberach.

Der Kulturspeicher in Würzburg war das erste große Projekt, das Sie mit Ihrem Bruder Christian zusammen gemacht haben und gewissermaßen ein Grundstein Ihrer Bürogründung. Wie hat sich dieser erste Umbau eines Getreidespeichers auf Ihren weiteren Werdegang ausgewirkt?
Die Herausforderung, sich mit bestehenden Gebäuden auseinander zu setzen, steckt in uns drin. Unser Vater sanierte als Bauingenieur sehr viele Kirchen, er hat uns als kleine Kinder mit auf die Baustellen genommen, was immer schon eine große Faszination auf uns ausübte. Andererseits gibt es bei uns die gleiche Sehnsucht, Neues zu schaffen. Daher war der Wettbewerb für den Kulturspeicher eine fantastische Möglichkeit. Es gab einerseits das Bestandsgebäude, andererseits die Möglichkeit, zeitgemäß zu erweitern. Das Projekt trug all die Dinge, die es für einen Umbau braucht, in sich: die Auseinandersetzung mit dem Ort und der Geschichte, zudem die maximal diametrale Veränderung von einer Lagernutzung zu einem Museum. Das Projekt hat uns über Nacht überregional bekannt gemacht. Zeitgleich haben wir weitere Wettbewerbe gewonnen, wie beispielsweise das Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg gebaut – einen Neubau, der aber in einen bestehenden Steinbruch hinein gesetzt wurde und somit auch eine Transformation war. Diese beiden Elemente, das Bauen im Bestand und der Neubau, haben uns über viele Jahre parallel begleitet. Wir sind jedoch immer weiter geschritten, bis heute, wo wir zum Beispiel einen Bau aus den siebziger Jahren transformieren.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Wie war Ihre Herangehensweise beim Würzburger Kulturspeicher?
Es ging uns nicht darum, einen Neubau einfach daneben zu stellen, sondern etwas aus dem Bestand heraus zu entwickeln. Bei der Fassade und der Materialität beispielsweise wollten wir, dass die Ergänzungen aus dem gleichen Material sind wie der Speicher selbst. Nur dass die Fugen einmal offen sind, so dass man durchschauen kann, beim Bestand sind sie aus Zement. Dabei ging es uns auch um das Aufladen des Ortes, des Materials, mit dem neuen Inhalt. Es gab hier einen mutigen Ansatz bei der Frage, wie man ein Denkmal wirklich weiterentwickeln und nicht nur pflegen kann. Die Diskussion mit der Denkmalpflege war damals sehr intensiv, fruchtbar und gut.

Sie haben bisher mit sehr unterschiedlichen Bestandsbauwerken gearbeitet. Beim Bayerisch-Böhmischen Kulturzentrum in Schönsee war es eine Ruine, die denkmalpflegerisch nicht von großem Interesse war. Derzeit sind Sie mit dem Umbau eines Gymnasiums aus den siebziger Jahren beschäftigt. Gibt es eine Präferenz?
Erst einmal ist jede Aufgabe eine eigene Angelegenheit und wir versuchen, darauf eine eigene Antwort zu finden. Für uns muss ein Bau die Sehnsucht in sich tragen, dass Architektur möglich ist. Es gibt eine Formulierung, die wir einmal geprägt haben: Eine reine Instandsetzung macht ein Gebäude zu etwas, was es schon immer nicht war. Denn auch eine Sanierung ist nie definitiv die authentische Beibehaltung dessen, was da ist. Dies ist selbst bei einer Restaurierung nur teilweise möglich, hierbei muss man auch aufpassen, welche Schichten hinzugefügt werden. Wir haben in dieser Hinsicht in den letzten zwanzig, dreißig Jahren ziemlich viel gelernt, etwa, wo diese Zwischentöne sind, viel aber auch durch die direkte Auseinandersetzung mit der Denkmalpflege oder über die Werkstätten und Handwerker. Bei jedem Gebäude muss eine Seele erweckt werden, ein Funke muss überspringen.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Sie haben bereits mehrere ältere Bauwerke architektonisch umgewandelt. Wie ist es bei historischen Denkmalen wie dem Zisterzienserinnenkloster in Waldsassen, das Sie zu einem Kultur- und Begegnungszentrum umgebaut haben und das Schichten aus dem Mittelalter und dem Barock besitzt?
Wir versuchen immer, von den Bauten zu lernen. Das Kloster in Waldsassen hat uns die Möglichkeit gegeben, zehn Jahre lang von einem hochkarätigen Denkmal zu lernen, begleitet von einer guten Denkmalpflege und guten Handwerkern. Das war ein uraltes mittelalterliches Gebäude, dem wir eine neue Schicht hinzugefügt haben. Wir haben dort bemerken können, wie damals im Barock auf mittelalterliche Dinge Rücksicht genommen wurde. Sie haben damals bewusst Teile nicht abgebrochen, sondern so lange wie möglich erhalten, bis sie eingebunden und verändert wurden.

Es ist immer wieder interessant, wie in anderen Epochen der Bestand erhalten wurde. Gerade im Barock erwartet man das nicht unbedingt, aber bei vielen neu gebauten Residenzen wurde ein älterer Teil einfach inkorporiert. Umbau war lange selbstverständlich.
Das kann man so sagen. Einfach, weil die Arbeitskraft noch eine andere war. Alles war damals mit großer Mühe und unfassbar viel Energie verbunden. Man dachte zehnmal darüber nach, etwas wegzunehmen. Der Bestand wurde zum Teil als Steinbruch genutzt oder wieder mit eingebunden. Der Dialog mit den Zeitschichten und den Handwerkern von damals ist ein unglaublicher Fundus für Architekturantworten in der Jetztzeit. Beispielsweise wie mit Licht umgegangen wurde innerhalb der statischen Rahmenbedingungen. Angefangen bei der Romanik bis zum Barock ist das ein riesengroßes Spektrum. Wir lernen auch von diesen Gebäuden, wie flexibel Dinge sind. Somit können wir anhand der Transformationen und den Änderungen dieser Bauten lernen, wie wir mit Neubauten umgehen. Denn auch diese sollten die Elastizität und Qualität haben, so dass sie in zehn, fünfzig oder gar hundert Jahren etwas anderes aufnehmen können. Gerade bei dem langjährigen Umbauen, Verändern, Restaurieren und Sanieren des Klosters in Waldsassen habe ich das sehr intensiv erlebt.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Sie sprechen in Ihren Projekttiteln oft nicht von Umbau, sondern von Transformation. Verwenden Sie den Begriff bewusst? Und was bedeutet er für Sie?
Transformation ist für uns eine Veränderung und Anhebung von Energieniveaus. Nicht nur eine Sanierung oder Rekonstruktion von etwas, sondern ein Aufladen mit den Dingen, die wir darin sehen. Das beruht auf einer starken Analyse von dem, was da ist, so dass es in einen Dialog tritt. Das, was hinzukommt, muss dabei mindestens so gut sein, wie das, was da ist. Dabei müssen wir auch nicht zwanghaft und brutal eingreifen, damit irgendwelche Gesten entstehen, sondern wir schauen, wie man die Dinge zueinander setzt.

Ist Aufladen also auch im Sinne von Aufwerten zu verstehen?
Ja, Alt und Neu als gemeinsames Ganzes weiterzudenken. Wir wollen nicht additiv zwei Dinge, das Alte und das Neue, nebeneinander haben, sondern wir möchten immer wieder ein Ganzes erzeugen. Es geht uns darum, die Teile homogen und klar miteinander zu verbinden. Das kann durchaus kontrastierend sein, aber wenn man genau hinschaut, soll man spüren, dass die Dinge zusammen gehören.

Können Sie Kriterien benennen, die für Sie einen guten Umbau ausmachen?
Ich kann mich natürlich dahinter verstecken, indem ich sage, das Gebäude sollte eine Seele haben. Weil wir der Überzeugung sind, dass gute Häuser eine Seele haben. Es reicht dabei nicht aus, dass ein Bauwerk funktioniert oder ein spektakuläres Einzelteil hat, sondern es muss insgesamt im Stadtkontext und auch in der Art, wie es mit den Leuten spricht, bestehen. Das ist eine Frage des Umgangs und der Kommunikation. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man die Menschen auf der Strecke mitnehmen muss, damit sie neugierig sind, immer mutiger werden und Freude daran haben, Neues zu entwickeln und auch stolz darauf sind. Wenn ein Gebäude Seele hat, so hat das etwas mit innerer und äußerer Ausstrahlung zu tun. Wenn es in einen Dialog mit dem Ort und den Leuten tritt, dann ist es ein gutes Haus.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Hat ein Umbau manchmal auch einen Vorteil gegenüber dem Neubau, stellt er sogar eine Erweiterung oder Bereicherung dar?
Der Baustein Geschichte, der in Gebäuden enthalten ist, in welcher Form auch immer, ist durch nichts zu ersetzen. Die Geschichte des Gebäudes selbst, des Ortes und der Menschen, die darin sind und all die Dinge, die an diesem Ort schon passiert sind – das hat man beim Neubau so nicht. Und wir arbeiten sehr gern mit diesem Baustein, im positiven wie negativen Sinne, denn das heißt auch manchmal, dass man sich von Dingen verabschieden muss. Zum Beispiel bei der Sanierung des Bürgerhauses „Lechnerbräu“, dem Haus für die Bürger in Baunach, waren die Eingriffe immens. Manchmal muss man schon hinlangen, aber am Ende soll es ein Ganzes ergeben. Es geht uns nicht um spektakuläre Dinge, man muss über eine hohe Qualität den Leuten atmosphärisch etwas vermitteln, was sie auch verstehen können.

Sie sagten, der Eingriff in ein Gebäude muss nicht spektakulär, aber durchaus erkennbar sein. Können Sie sich auch vorstellen, dass ein Eingriff gar nicht sichtbar ist?
Ja. Viele Eingriffe, die notwendig sind, etwa aus statischen Gründen, sind nicht sichtbar. Es stellt sich auch die Frage, ob man all die Schichten zeigt, die da sind. Das ist ja möglich. Oder aber man will letztendlich ein Ganzes erzeugen, denn das einheitliche Gefüge eines Gebäudes liegt uns schon am Herzen. Für ein paralleles Nebeneinander von Dingen, die aufeinanderprallen, gibt es nur wenige gute Beispiele.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Tirschenreuth ist nicht nur Sitz Ihres Büros, sondern auch Ihre Heimatstadt. Sie selbst haben einmal geschrieben, dass „am Anfang die Heimat steht und damit das Wissen, wie wichtig die Wurzeln sind, um auf Neues zugehen zu können.“ Kann man das auch auf Architektur übertragen?
Auf jeden Fall, zu hundert Prozent. Das steckt da mit drin. Der Heimatbegriff wird natürlich im Moment sehr stark bemüht, über politische Themen hinweg. Wir haben schon vor zwanzig Jahren über Heimat gesprochen und sind immer schräg angeschaut worden. Wir fanden diese negative Konnotation immer schade, weil wir der Meinung sind, dass es wesentlich mehr ist als das, was beispielsweise die Nationalsozialisten damit gemeint haben. Heimat ist wesentlich vielschichtiger, spätestens seit dem großen Filmwerk von Edgar Reitz, das für mich damals ein unglaubliches Erweckungserlebnis war. Als ich 1989 mein Studium beendet hatte und klar war, dass ich nach Tirschenreuth zurückgehe, haben meine Freunde gesagt: „Bist du wahnsinnig, was willst du in Tirschenreuth?“. Mein Bruder und ich haben das Büro dann von zwei Standorten aus, Tirschenreuth und Würzburg, weiterentwickelt und gemerkt, dass Distanz Nähe schafft. Ich denke aber auch, man muss weg gewesen sein, um zurückkommen zu können.

Unserem Heft liegt die These zugrunde, dass im Architektenberuf unterschiedliche Typen vereint sind. Darin enthalten ist der Handwerker, der Künstler, der Moderator und der Ingenieur – zumeist jedoch nicht in Reinform. In der Vorbereitung haben wir vermutet, dass Ihr Ansatz dem Künstlerischen nahekommt. Fühlen Sie sich da richtig charakterisiert?
Also „nur“ Künstler wäre uns zu wenig. Gerade da würde mein Bruder heftig widersprechen, der auch Bildhauerei studiert hat. Der künstlerische Aspekt spielt eine Rolle, das ist klar. Auch der Begriff des Baukünstlers, wie ihn die Österreicher benutzen, ist es für mich nicht. Wir sehen uns eher in der Tradition der klassischen Baumeister. Das heißt, dass unsere Projekte von starken Ideen getragen sind, aber das Handwerkliche spielt bei uns eine sehr wichtige Rolle. Das liegt auch daran, dass wir hier sehr gute Handwerker haben, die wir hegen und pflegen.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Sehen Sie also Kunst und Handwerk als starke Pole?
Um starke und große Ideen weiterzuentwickeln, bedarf es auch einer Moderation – das muss man können. Wir beschreiben das mit dem Begriff der dialogisch entwickelten Architektur. Das ist zum einen das, was mein Bruder und ich als kleinste Einheit verspüren, aber auch der Dialog mit dem Bauherrn, den Nutzern und untereinander mit unserem Team im Büro. So entsteht die gute und bessere Lösung. Und der Ingenieur spielt natürlich auch eine Rolle.

Was zeichnet das Baumeisterliche für Sie aus?
Dass der Baumeister die Vision hat, die Dinge in großen Zusammenhängen zu sehen. Und dass er die Kategorien, die Andreas Hild genannt hat, in sich vereint. Das Künstlerische spielt da mit hinein, denn es ist ein kreativer, schöpferischer Beruf, der die öffentlichste aller Künste betrifft. Der Grund, warum wir nicht nur in der Kunst verblieben sind, ist, dass wir uns mit den Menschen beschäftigen wollten. Nicht die Kunst l’art pour l’art, sondern das Spannungsfeld von Menschen und Orten. Auch das Verständnis davon, wie Dinge gefügt sind, und Respekt vor den Handwerkern zu haben, gehört zu den Dingen, die uns sehr wichtig sind.

Der französische Präsident Macron hat angekündigt, dass die Kathedrale Notre-Dame de Paris noch schöner als je zuvor aufgebaut werden soll. Was würden Sie als Architekt raten?
Also erst einmal ist die Aussage „noch schöner als je zuvor“ vielleicht dem Selbstverständnis der Franzosen geschuldet. Sie haben manchmal die Eigenschaft, alles mit Superlativen zu überziehen. Das ist schon ein ganz schön hoher Anspruch. Ich denke, das soll ein bisschen die Tränen trocknen über den Verlust. Wenn sie es so hinbekommen, wie es vorher war, dann ist es gut, aber es wird nicht mehr so sein, wie es gewesen ist. Das ist eine Illusion. Es wird definitiv eine andere Ausstrahlung im Innern haben. Patina und all diese Dinge können nicht beliebig verändert werden. Das ist so: Die Dresdner Frauenkirche beispielsweise, die wieder aufgebaut wurde, ist nicht die gleiche Kirche wie vorher.

Brückner & Brückner Architekten, Pfarrkirche St. Augustin, Coburg 2014 – 2016, Foto: André Mühling

Für Notre-Dame de Paris also nicht noch einmal zweitausend Eichen fällen? Was würden Sie stattdessen machen?
Mich würde es spontan reizen, bei dem neuen Dachstuhl wieder in Holz zu arbeiten, aber mit den Möglichkeiten unserer heutigen Zeit: mit Brettschichtholz etwa, oder vielleicht auch mit massiven Teilen. Um auch atmosphärisch etwas zu transportieren – man weiß ja, wie diese wundervollen Kirchendachstühle aussehen. Zudem sollte man auch mit dem Brandereignis umgehen. Da gibt es gute Möglichkeiten, dass das Geschehen nicht nur mit einer Tafel und einem Foto von dem Brand gezeigt wird, sondern auch in Teilen sichtbar bleibt. Allerdings sehr subtil, es darf nicht in den Vordergrund treten. Bei der Generalsanierung der Pfarrkirche St. Augustin in Coburg etwa haben wir eine sanfte Reinigung des Natursteins im Innern der Kirche gemacht. Dadurch hat sich eine Farbigkeit ergeben, die zum einen die Patina von hundert Jahren zeigt, aber trotzdem frischer ist und Alt und Neu etwas angleicht. Es ist subtil, aber das nehmen die Leute bewusst oder unbewusst wahr, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Elina Sarah Potratz studierte Kunst- und Bildgeschichte in Leipzig und Berlin mit besonderem Schwerpunkt auf Architektur des 20. Jahrhunderts und Denkmalpflege. Von 2016 bis 2018 absolvierte sie ein Volontariat in der Redaktion von der architekt, für die sie seit 2018 als Redakteurin tätig ist.

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