Rem Koolhaas-Doku feiert Deutschlandpremiere

Architektur als menschliche Erfahrung

Nach langem Warten feiert die Doku „REM“ des niederländischen Filmemachers Tomas Koolhaas über das Schaffen seines weltbekannten Vaters nun auch in Deutschland Premiere. Organisiert durch das UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig, der Kino Gesellschaft Köln und dem Architekturmuseum der TU München wird der Film im Juli in Köln, Berlin und München ausgestrahlt. Tomas Koolhaas versucht in seinem Film, konventionelle Formen der Architekturvermittlung und die Fixierung auf die Architektenbiographie hinter sich zu lassen und stattdessen das Leben innerhalb der Gebäude zu porträtieren. Statt einer statischen Beobachtung der perfekt inszenierten Bauwerke bietet der Film eine lebendige Auseinandersetzung mit den Menschen, die sich darin bewegen. Auch kritische Themen wie Rem Koolhaas‘ Bereitschaft, für autoritäre Regime wie China oder Qatar zu arbeiten, lässt der Regisseur dabei nicht aus.

Die Filmvorführungen finden jeweils in Verbindung mit einem Podiumsgespräch mit dem Regisseur Tomas Koolhaas statt. Die Kölner Erstaufführung wird im Filmforum im Museum Ludwig im Rahmen der Kölner Kino Nächte am 16. Juli gezeigt. Im Anschluss ist der Film am 17.oder 18. Juli im filmkunst66 in Berlin sowie am 19. Juli im Auditorium der Pinakothek der Moderne München zu sehen.

elp

R E M – Ein Film von Tomas Koolhaas
Köln: 16. Juli 2018, 20 Uhr

Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln

Berlin: 17. oder 18. Juli 2018
filmkunst66
Bleibtreustraße 12
10623 Berlin

München: 19. Juli 2018
Auditorium der Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

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