Architekturfilmreihe „Traumhäuser“

Wie im Fernsehen

Wenn Architektur in den Populärmedien betrachtet wird, nehmen Architektinnen und Fachjournalisten dies meist ambivalent wahr. Das veranschaulicht etwa die Netflix-Serie „Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt“, in der ausschließlich schrille Luxusvillen portraitiert werden, die sich hochvermögende Bauherren mitten im Nirgendwo errichten lassen. Mit zeitgemäßen Wohnformen und nachhaltiger Lebensweise hat dies meist wenig zu tun. Die Architekturfilmreihe „Traumhäuser“, die nun im Bayerischen Rundfunk in die sechste Staffel geht, scheint dem Titel nach ebenfalls in dieses Genre zu fallen, zeigt aber durchaus auch zukunftsweisende Ansätze, unter anderem die Sanierung eines historischen Einödhofs in Niederbayern oder den kostengünstigen Umbau eines klassischen 1970er-Jahre-Einfamilienhauses im Vorort. Neben der Botschaft, dass ein Haus durch die Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro weit mehr sein kann als ein Wohncontainer, dringen somit vielleicht auch Themen wie Bestandserhalt und Ressourcenschonung beim Bauen in das allgemeine Bewusstsein. Die Filme sind ab dem 23. Februar immer dienstags um 22.30 Uhr im BR zu sehen sowie in der BR-Mediathek.

Elp

Architekturfilmreihe „Traumhäuser“
ab dem 23. Februar 2021, dienstags um 22.30 Uhr im BR
und in der Mediathek des BR

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