Buch der Woche: Neuperlach ist schön

Platten-Potential

„Neuperlach ist schön“ – wie zur stolzen Bestätigung dieses Titel-Statements wirkt die 700 Seiten starke und gefühlt fünf Kilo schwere Publikation wie eine Papier gewordene Manifestation besagter Münchner Großwohnsiedlung. Doch auch der Inhalt des Buches zeigt: Optimismus gegenüber der Weiterentwicklung von Plattenbauquartieren ist angesichts des Wohnungsmangels nicht nur notwendig, sondern bringt auch enormes entwerferisches Potential mit sich. Der monumentale Band, … Mehr lesen

Baukulturgespräche in Osnabrück

Neues Wohnen und „grüne Finger“

Im Rahmen der Baukulturgespräche Osnabrück finden im Herbst 2018 wieder zwei Vorträge zu Baukultur und Architekturgeschichte statt. Der erste Beitrag am 19. September von Antje Busch-Sperveslage wird sich unter dem Titel „Neues Wohnen. Neue Zeit. Wohnungspolitik in den 1920er Jahren“ mit dem Bauboom ab 1924 und den räumlichen, ästhetischen und sozialen Neuerungen dieser Zeit beschäftigen. Fortgesetzt wird die Reihe am … Mehr lesen

Hochhäuser in Bremen und Europa

Gewinn an Höhe

Seit einiger Zeit lebt das Diktum „Urbanität durch Dichte“ im Städtebau in Form von gezielter Nachverdichtung wieder auf. Damit steht auch mehr oder weniger überraschend das lange ungeliebte Hochhaus wieder auf dem Plan. Eine Ausstellung in Bremen präsentiert nun elf jüngere Hochhauskonzepte aus Deutschland und Europa im Vergleich sowie Hochhausentwürfe für Bremen, angefertigt von Masterstudierenden der Universität Kassel. Dabei soll … Mehr lesen

Uta Boockhoff-Gries im Gespräch mit David Kasparek und Elina Potratz

Es geht nur mit Kommunikation

Dipl.-Ing Uta Boockhoff-Gries wuchs auf der Insel Sylt auf, wo sie nach dem Abitur ein Praktikum als Bautischlerin absolvierte. 1965 startete sie ihr Architekturstudium an der Leibniz-Universität in Hannover. Unmittelbar nach ihrem Diplom begann Boockhoff-Gries im Stab des damaligen Hannoveraner Baudezernenten Rudolf Hillebrecht zu arbeiten. 1993 wurde sie Nachfolgerin von Hanns Adrian als Baudezernentin der niedersächsischen Landeshauptstadt – ein Posten, … Mehr lesen

Ausstellung im Satellit der Architekturgalerie Berlin

Experiment Baulücke

Nachverdichtung heißt das Gebot der Stunde, um in städtischen Ballungsgebieten den dringend benötigten zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Das Konzept scheint verheißungsvoll, denn die neuen Wohnungen, entstanden durch An- und Ausbau, die Nutzung von Baulücken oder Aufstockung von bestehenden Gebäuden, können von  Infrastruktur, Urbanität und Atmosphäre der bereits bestehenden Viertel profitieren und dabei teilweise sogar günstiger gebaut werden. In den bereits … Mehr lesen

Ausstellung „Low Tech High Rise" in Berlin

Neue Höhen

Die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) ist in den Bezirken Friedrichshain und Mitte der größte städtische Immobilienverwalter. Ein Großteil ihrer Bestände sind Plattenbauten aus DDR-Zeiten, den sie in der wachsenden Stadt Berlin mittlerweile auch immer besser an den Mann beziehungsweise die Frau bekommen können. Zur Vermarktung betreibt sie seit einiger Zeit das lesenswerte Portal „Jeder QM Du“, mit Geschichten, Hintergründen, Sanierungsbeispielen und … Mehr lesen

Veranstaltungsreihe des BDA zum Wohnungsbau

Wie wohnen in NRW?

Wohnungsbau ist wieder in aller Munde: Wie schon lange nicht mehr, ist Wohnen durch Wohnraummangel, Mietsteigerung und Stadtumbau in Medien und Öffentlichkeit präsent. Auch der politische Wahlkampf kann sich dem nicht entziehen. Wohnen müssen alle, beschäftigt alle und wird daher von allen interessiert verfolgt. Den Wohnungsbau als hochaktuelles und vieldiskutiertes Thema nimmt der BDA NRW zum Anlass, im September und … Mehr lesen

Max Dudler im Gespräch mit David Kasparek

Zeitlose Gebäude schaffen

Von Fugen, Platten und der europäischen Stadt David Kasparek: Durch Krieg und Kahlschlagsanierungen mangelt es den deutschen Städten nicht an Bauten aus der Nachkriegszeit… Max Dudler: Große Teile der deutschen Infrastruktur stammen aus dieser Zeit. Diese wirtschaftliche und technische Leistung ist beeindruckend, aber es ist auch richtig, dass die jahrelang andauernde Kahlschlagsanierung fast noch verheerender war als der Krieg selbst. … Mehr lesen