Hanada-Ausstellung in Berlin

Innere Unermesslichkeit

Die Architektur Galerie Berlin zeigt ab dem 5. November mit „Monumente“ eine neue Ausstellung der Berliner Architektin Heike Hanada. Hanada, seit 2010 Professorin für Grundlagen der Gestaltung an der Potsdam School of Architecture, hat ihr laboratory for art and architecture 2007 in Berlin gegründet. Seitdem hat sie zahlreiche Wettbewerbserfolge erzielt, darunter 2008 der erste Preis für die Erweiterung der Stadtbibliothek … Mehr lesen

Küchenmonument in Berlin

Temporärer Raum

Wegen Sanierung ist die Berlinische Galerie seit dem 1. Juli dieses Jahres vorübergehend geschlossen – die Wiedereröffnung ist für das Frühjahr 2015 geplant. Bis dahin hilft unter anderem das schon in Liverpool, Duisburg, Utrecht und Venedig erprobte „Küchenmonument“ von raumlabor berlin und plastique fantastique als Erweiterung der Galerie in den Stadtraum hinein. An vier Tagen wird das Monument aufgebaut und … Mehr lesen

Vortrag von Kengo Kuma an der Uni Tübingen

Big in Japan

Die japanische Architektur sorgt immer wieder für Aufsehen und Bewunderung. Der hohe Grad an Urbanisierung und sich immer weiter verdichtende Städte führen zu einem innovativen Umsatz mit den Themen Raum, Grenze und Nutzung. Gerade im Wohnungsbau entstehen regelmäßig spannende Projekte, die die Möglichkeiten von fließenden Räumen, multifunktionalen Strukturen und der Verbindung zwischen dem Gebautem und seiner Umgebung ausloten. Einer der … Mehr lesen

Karla Kowalski im Gespräch mit Andreas Denk

Beschwörungen des Diffusen

Zeichnung als Medium Andreas Denk: Frau Kowalski, was macht den Unterschied zwischen Zeichnen und Entwerfen aus? Karla Kowalski: Ich zeichne außerhalb des architektonischen Entwerfens ansonsten auch sehr viel: Landschaften vor allem, Welträume. Da „entwerfe“ ich nichts, außer vielleicht den Interpretationsversuch, etwas zu verstehen und in eine Atmosphäre, eine Lebensatmosphäre zu bringen, die ich für wichtig halte. Entwerfen ist etwas anderes, … Mehr lesen

Ausstellung zu Erinnerungsräumen in Leipzig

Zurück nach Morgen

Wie manifestiert sich Erinnerung in den verschiedenen Formen von Räumen? An was erinnern wir uns und wie? Was hat Geschichtsschreibung mit persönlichem Erleben zu tun? Diesen Fragen geht die Ausstellung „Zurück nach Morgen“ in der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) in Leipzig nach. Wie Raum kollektive Identitäten prägt und individuelle Erinnerungen mit Räumen verknüpft sind, damit hat sich im Zuge … Mehr lesen

Oliver Kruse in Stuttgart

Architektur und Kunst

Nach der „Räumlichen Zusammensetzung“ fragt eine Installation des Bildhauers Oliver Kruse in der Stuttgarter architekturgalerie am weißenhof, die ab dem 28. März zu sehen ist. Oliver Kruse ist seit Anfang der 1990er Jahre im Grenzbereich zwischen Architektur und Skulptur tätig. Zu seinem Oeuvre gehören temporäre Interventionen und permanente Installationen im öffentlichen Raum, aber auch Inneneinrichtungen sowie Stadtentwicklungs- und Renovierungskonzepte. Der … Mehr lesen

Andreas Denk

Der Raum des Öffentlichen

Wenn über „Öffentlichkeit“ und „öffentlichen Raum“ gesprochen wird, scheint in manchen Kreisen der Architektur und in Kreisen der Stadtplanung stumme Einmütigkeit darüber zu bestehen, wovon die Rede ist. Die idealistische Vorstellung, dass das Öffentliche so etwas wie ein Theater sei, in dem Charaktere und Meinungen aufeinander stoßen könnten, um zu einem Austausch und Ausgleich zu finden, ist – Richard Sennett … Mehr lesen