Dirk Baecker

Eine Zeitenwende?

Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung Ich beginne mit einer Definition. Digitalisierung ist eine Übersetzung analoger Vorgänge in digitale Daten, die es ermöglicht, Frequenzen von Ereignissen zu erfassen und das Wissen um diese Frequenzen in die Systeme zurückzuspielen, die die Ereignisse produzieren. I. Digitalisierung ermöglicht somit das Registrieren, Protokollieren und die Kontrolle von Ereignissen in einem Modus, der mit dem Modus … Mehr lesen

Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing und des BDA

Zeit für Zukunft

Zum zweiten Mal nach 2016 luden die Evangelische Akademie Tutzing und der BDA vom 18. bis 20. Januar dazu ein, am Ufer des Starnberger Sees transdisziplinär über Stadt und Architektur nachzudenken. Der 2016er Titel „Die Stadt als Lebensform“ wurde auch 2019 übernommen, mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Probleme unserer Tage aber um den Zusatz „Zusammenhalt“ ergänzt. Judith Stumpner, die … Mehr lesen

23. Berliner Gespräch zum Thema Digitalisierung

Die Welt im Netz

Das Berliner Gespräch des BDA findet traditionell am ersten Samstag im Dezmber statt – in diesem Jahr am 1. Dezember unter dem Titel „Die Welt im Netz“. Thema der BDA-Veranstaltung, deren Kerngedanke es ist, die Architektur mit gesellschaftlichen, philosophischen und anderen disziplinenübergreifenden Bereichen zu verbinden, ist die „Digitalisierung des Lebens, der Stadt und der Häuser“. Dabei soll es unter anderem … Mehr lesen

Symposium an der TU Berlin

Architektur denken

Walter Benjamins „Passagenwerk“, Martin Heideggers „Bauen Wohnen Denken“ und Maurice Merleau-Pontys phänomenologische Ansätze sind nur ein paar Beispiele von Schriften, die sich mit Architektur auseinandersetzen und von Philosophen verfasst wurden. Sie bewirkten eine Neuausrichtung des philosophischen Denkens. Ihnen und weiteren architekturphilosophischen Ansätzen widmet sich nun das international besetzte Symposium ArchitekturDenken an der TU Berlin. Ausgangspunkt für die Organisatoren am Fachgebiet … Mehr lesen

Videos und Künstlergespräch im DAZ

Geteilte Räume

Wie wirken sich Orte auf Menschen aus? Was empfinden Menschen in ungewohnten Situationen? Wann spüren wir Identität oder Andersartigkeit? Und gelten alte Grenzen heute noch? Diesen Fragen und mehr geht der Portugiese José Carlos Teixeira in seiner Arbeit und Forschung nach. Die interdisziplinären Projekte des global tätigen Künstlers beleuchten Themen an der Schnittstelle von Kunst, Politik, Gemeinschaft und Technologie. Mit … Mehr lesen

Das 17. Berliner Gespräch des BDA

Architektur als Lebensmittel

Architekten planen in einer und für eine Welt, die von einer Vielzahl von nicht-architektonischen Problemen geplagt ist: Die energetischen und materiellen Ressourcenengpässe, der Klima- und Umweltwandel, die globale Migration, Schrumpfungsprozesse in makro- und mikrogeographischen Dimensionen, die immens höhere Lebenserwartung der Bevölkerung und die zunehmende Segregation der Gesellschaft werden künftig noch mehr als jetzt die Frage nach einer guten und richtigen … Mehr lesen

Felix Wilke

Zwischen Gegenwart und Zukunft

Zu einer Soziologie des Sparens Das Sparen aus einer soziologischen Perspektive betrachtet der Kasseler Soziologe Felix Wilke, und wird die als selbstverständlich wahrgenommenen Sparhandlungen genauer untersuchen und nach Herkunft, Gründen und Motiven abklopfen. Für ein solches Vorhaben sei der Blick in die Begriffsgeschichte des Sparens ebenso unerlässlich wie die genaue Analyse des heute üblichen monetär gedachten Spargedankens. Es zeigt sich, … Mehr lesen

Gerhard Schulze

Wohnträume werden wahr

Ein soziologischer Blick in deutsche Lebenswelten   Die Lautlosigkeit verschenkter Chancen Um die Wende zum 20. Jahrhundert herum sagte Heinrich Zille, man könne einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen wie mit einer Axt. Er war sozusagen als zeichnender Sozialreporter des Berliner Arbeitermilieus in feuchten, engen und dunklen Behausungen unterwegs, wie wir sie inzwischen weitgehend hinter uns gelassen haben. Heute leben … Mehr lesen