Buch der Woche: Übernachten in China

Goethe und das Fliegen

Die aktuelle Ausnahmesituation führt inzwischen zu merkwürdigen Situationen. Da will etwa ein Sänger aus Mannheim ein Land, das es seiner Meinung nach in dieser Form gar nicht gibt, vor einem Gericht, das er nicht anerkennt, wegen eines Virus verklagen, das seines Bekundens nach nicht existiert. Dazu viele Likes, viel Kopfschütteln. Oder eine Partei, die sich seit dem Sommer 2015 für … Mehr lesen

Buch der Woche: Mehr Gerechtigkeit

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wie gut der vielzitierte Markt die unterschiedlichsten Dinge regelt, zeigt sich in Krisen. Wenn Banken, wie 2008, oder Textilgiganten, wie dieser Tage, staatliche Hilfe ersuchen, kann man konstatieren, dass die von wirtschaftsliberalen Playern, wie unter anderen der FDP, stets proklamierte Phrase vom regelnden Markt, nur für Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs gilt und dass es auch dann nur einige wenige Gewinner … Mehr lesen

Buch der Woche: Mies van der Rohe – ein visionärer Architekt

Frauenheld, Trinker, Architekt

Agustín Ferrer Casas hat nach eigenem Bekunden seit seiner Kindheit Comics gezeichnet und an Wettbewerben teilgenommen. Irgendwer muss dem jungen Agustín aber wohl eines Tages eingeflüstert haben, lieber „etwas ordentliches“ zu lernen, sodass der in Pamplona geborene Casas Architektur studiert, als Architekt arbeitet und dieses Fach schließlich auch an der Universität von Navarra unterrichtet. Das Comiczeichnen hat er dennoch nicht … Mehr lesen

Buch der Woche: Bedeutsame Belanglosigkeiten

Die schönsten Nebensachen

Ausgerechnet im Berliner Stadtteil Lichterfelde kam es im vergangenen Jahr wieder zum Streit um die Straßenbeleuchtung. Einige der alten gasbetriebenen Kandelaber wurden hier durch neuere LED-Modelle ersetzt, was bei der Anwohnerschaft für Unmut sorgte. Von „Licht-Ufos“, die sich wie fremdartige Wesen dort niedergelassen hätten, war laut Medienberichten die Rede. Was bei dieser Debatte beispielhaft zum Ausdruck kam: Der Straßenraum und … Mehr lesen

Buch der Woche

Berliner Portraits

Berlin hat viele Gesichter: Kriegszerstörungen, Abriss und Neuplanungen, die Teilung in zwei politisch-gesellschaftliche Systeme, die Insellage Westberlins und eine beschleunigte Stadtentwicklung nach der Wende – alles hat hier spezielle Spuren hinterlassen. Die Komplexität der Stadt zu portraitieren, ist daher sicher kein ganz leichtes Unterfangen. Doch warum nicht Vielfalt durch vielfältige Perspektiven abbilden? Die drei jungen Architekten Lukas und Tobias Fink … Mehr lesen