der architekt 4/19

orte des denkens

architektur als philosophische praxis. Das aktuelle Heft begreift Architektur als ein „Medium des Philosophierens“ und überwindet damit den scheinbaren Gegensatz zwischen einer sprachlich gegründeten Philosophie und einer materialbasierten Architektur. Denn beide Disziplinen bedienen sich ähnlicher Methoden, indem sie Gedanken und Materialien so zusammensetzen, dass diese einen Sinn ergeben. Der Blick auf die philosophischen Wurzeln der Architektur empfiehlt sich gerade in … Mehr lesen

Jörg H. Gleiter

Architektur als philosophische Praxis

In den vergangenen Jahren sind Architektur und Philosophie immer wieder in den Fokus der Debatten um die gesellschaftlichen Entwicklungsperspektiven gerückt. Das steht in Zusammenhang mit den ethischen Fragen, die von den tiefgreifenden, die Gesellschaft erschütternden Transformationsprozessen aufgeworfen werden. Man denke nur an das Aufkommen von neuen Lebens- und Partnerschaftsmodellen, von Fragen der Partizipation, Inklusion und Diversität, abgesehen von künstlicher Intelligenz … Mehr lesen

der architekt 2/18

zeichen und wunder

beiträge zur architektur als bedeutungsträgerin Die aktuelle Ausgabe versammelt Beiträge zur Architektur als Bedeutungsträgerin. Die Autoren Frederike Lausch, Petra Lohmann, Kirsten Wagner, Matthias Bögel, Hannes Böhringer, Julian Franke, Jörg H. Gleiter, Carsten Ruhl, Gerhard Schweppenhäuser und Erwien Wachter gehen gebauten Zeichen nach. Wie und wo sie verwendet werden, steht dabei genauso im Fokus der Betrachtung wie die Verbindungen zwischen Schinkel, … Mehr lesen

Jörg H. Gleiter

Zeichen und Wunder

Beiträge zur Architektur als Bedeutungsträgerin Die Architektur kombiniert nicht nur materielle Elemente zu räumlichen Dingen, die benutzt werden können, sie kombiniert dieselben Elemente zu wahrnehmbaren Dingen, die interpretiert werden können. Architektur ist immer auch Zeichen. So nehmen wir die meisten Dinge, die uns umgeben, wie Fenster oder Türen, nur als Zeichen wahr. Wir gehen in der Regel nur durch eine … Mehr lesen

der architekt 6/15

eine romantische wissenschaft

thesen vom wesen der architektur Die letzte Ausgabe des Jahres 2015 geht der Frage nach der Wissenschaftlichkeit von Architektur und Entwurf auf den Grund. Das Heft versammelt dazu Beiträge von Susanne Hauser, Daniela Konrad, Jörg Gleiter, Christoph Grafe, Ulrich Pfammatter und Uwe Schröder sowie ein Gespräch mit Ivan Reimann. Die Rubrik „neu im club“ stellt das Berliner Büro Löser Lott … Mehr lesen

Symposium an der TU Berlin

Architektur denken

Walter Benjamins „Passagenwerk“, Martin Heideggers „Bauen Wohnen Denken“ und Maurice Merleau-Pontys phänomenologische Ansätze sind nur ein paar Beispiele von Schriften, die sich mit Architektur auseinandersetzen und von Philosophen verfasst wurden. Sie bewirkten eine Neuausrichtung des philosophischen Denkens. Ihnen und weiteren architekturphilosophischen Ansätzen widmet sich nun das international besetzte Symposium ArchitekturDenken an der TU Berlin. Ausgangspunkt für die Organisatoren am Fachgebiet … Mehr lesen

Hanada-Ausstellung in Berlin

Innere Unermesslichkeit

Die Architektur Galerie Berlin zeigt ab dem 5. November mit „Monumente“ eine neue Ausstellung der Berliner Architektin Heike Hanada. Hanada, seit 2010 Professorin für Grundlagen der Gestaltung an der Potsdam School of Architecture, hat ihr laboratory for art and architecture 2007 in Berlin gegründet. Seitdem hat sie zahlreiche Wettbewerbserfolge erzielt, darunter 2008 der erste Preis für die Erweiterung der Stadtbibliothek … Mehr lesen