Houston, we have a problem

Dorf im Haus

Mit dem Jahresthema „Kulisse und Substanz“ nimmt der BDA sich 2019 den drängenden Fragen rund um die Themen Ökologie und Verantwortung an. Dabei steht die Diskussion im Vordergrund, welche Maßnahmen uns dabei helfen können, die Effekte des Klimawandels zu gestalten, und welche Eingriffe, Postulate oder Moden nur Kulisse bleiben. Im Dezember letzten Jahres hat der architekt gemeinsam mit dem BDA … Mehr lesen

BDA-Ehrenmitgliedschaft für Werner Durth

Im Sinne der Baukultur

Der Bund Deutscher Architekten BDA zeichnet Werner Durth am 17. Mai für seine besonderen Verdienste um die Baukultur mit der Ehrenmitgliedschaft aus. Als einer der aktuell einflussreichsten deutschen Architekturtheoretiker und -historiker habe er laut dem BDA mit seiner umfangreichen Forschung und Lehre sowie seinen Schriften einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Präsenz und Bedeutung der Baukultur geleistet. In seinem Werk setzt … Mehr lesen

Symposium zu Max Bächer

König des Wettbewerbs

Der Wettbewerb ist in der Architektur ein gängiger Weg, zu den besten Lösungen zu kommen – doch natürlich sind es auch hier am Ende Menschen, die über die Qualität eines Entwurfs urteilen und mit ihren Entscheidungen das Bild der gebauten Welt bestimmen. Der 2011 verstorbene Architekt, Hochschullehrer und Publizist Max Bächer hat über lange Zeit hinweg und so häufig wie … Mehr lesen

Workshop zum Nachlass von Max Bächer

Wer bestimmt die Architektur?

Das Center for Critical Studies in Architecture (CCSA) bittet bis zum 8. Oktober um die Einsendung von Themenvorschlägen zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Werks von Max Bächer. Im Rahmen eines ersten Workshops vom 16. bis 17. Januar 2019 will sich der für das CCSA zusammengeschlossene Kreis aus Kunstgeschichtlichem Institut der Goethe-Universität Frankfurt (Carsten Ruhl, Stefanie Heraeus), dem Fachgebiet Architektur- und Kunstgeschichte … Mehr lesen

neu im club

Die Liebe zum Detail

Eun-A Pauly und Fabio Fichter, pauly + fichter architekten BDA, Neu-Isenburg Die erste Überraschung ist die Decke. In einem Hinterhof in Neu-Isenburg vor den Toren Frankfurts, in einem gesichtslosen zweigeschossigen Bürohaus, residiert das Architekturbüro pauly + fichter im Obergeschoss und schon durch die Glastür wird der Blick fast magisch von der Decke angezogen. Sie ist übersät mit Schaumstoffkuben, die wie Stalaktiten auf quadratischem Fuß … Mehr lesen

Buch der Woche: Otto Bartning

Am Puls der Zeit

Im Rahmen des Pressegesprächs zur Eröffnung der Ausstellung „Otto Bartning. Architekt einer sozialen Moderne“ (siehe der architekt 2/17, S. 12-13) am 30. März dieses Jahres erzählten die Kuratorin Sandra Wagner-Conzelmann und der Darmstädter Architekturhistoriker Werner Durth begeistert von der Sichtung des Nachlasses des 1959 verstorbenen Bartnings. Fast entschuldigend fügten beide an, der nun vorliegende Ausstellungskatalog sei eigentlich nur ein Vorspiel … Mehr lesen

Annette Rudolph-Cleff

Soziale Resilienz

Was Städte stark macht Im Oktober 2016 wurde auf der UN Habitat III Konferenz in Quito die Urbane Agenda verabschiedet und das Ziel betont, Städte inklusiv, sicher, resilient und nachhaltig zu gestalten. Damit steht der spröde Begriff der Resilienz in der ersten Reihe der Entwicklungsziele gleichwertig neben der Nachhaltigkeit. Diese Setzung hat guten Grund, wenn man die Herausforderungen der Urbanisierung … Mehr lesen

Günter Pfeifer

Wohnen im Klimawandel

Typus, Topos, Tektonik Menschen waren immer eingebunden in eine Wechselwirkung von sozialer, kultureller und religiöser Umgebung. Ausschlaggebend für die Behausung waren das Klima und die Nutzung natürlicher Ressourcen, die man vor Ort oder in der nächsten Umgebung vorfand. Daraus entstand autochthone Architektur, die über hunderte Jahre Ausdruck der eigenen kulturellen Identität war. Mit dem Verlassen der natürlichen Evaluationsschritte der Architektur … Mehr lesen

Ausstellung „Low Tech High Rise" in Berlin

Neue Höhen

Die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) ist in den Bezirken Friedrichshain und Mitte der größte städtische Immobilienverwalter. Ein Großteil ihrer Bestände sind Plattenbauten aus DDR-Zeiten, den sie in der wachsenden Stadt Berlin mittlerweile auch immer besser an den Mann beziehungsweise die Frau bekommen können. Zur Vermarktung betreibt sie seit einiger Zeit das lesenswerte Portal „Jeder QM Du“, mit Geschichten, Hintergründen, Sanierungsbeispielen und … Mehr lesen

Iconic Award für das Studentenwohnheim CUBITY

Dazwischen dabei

Das Grundthema des Gebäudes ist ein stetiges Changieren – zwischen Innen und Außen, dem (halb-)öffentlichen und privaten Raum, dem für sich und dem dabei sein: Das an der TU Darmstadt entwickelte CUBITY ist ein modulares Studentenwohnhaus für zwölf Studierende auf einer Grundfläche von 16 mal 16 Metern, das nach dem Haus-im-Haus-Prinzip gebaut wurde. In einer Hülle aus transluziden Polycarbonatstegplatten mit … Mehr lesen