Finissage Wanderausstellung „Neue Standards“

Zehn Thesen in Mainz

Schon elf Stationen in Deutschland und Österreich hat die Ausstellung „Neue Standards. Zehn Thesen zum Wohnen“ in den letzten zwei Jahren durchlaufen, darunter München, Köln, Dresden, Nürnberg, Linz und Stuttgart. Die vom Bund Deutscher Architekten BDA erstmals in Berlin gezeigte Ausstellung läuft zurzeit in Mainz, an ihrem letzten Standort und ist noch bis zur Finissage am 26. Oktober zu sehen. … Mehr lesen

Ausstellung in der Architektur Galerie Berlin

Grund zu Wohnen

Wer sich mit Wohnbau beschäftigt, muss sich zwangsläufig auch mit den Grundrissen auseinandersetzen, innerhalb derer sich das Leben der Bewohner abspielen soll. Die Ansprüche können hier durchaus auseinanderdriften: Soll das Raumgefüge die größtmögliche Entfaltung bieten? Sollte es möglichst kompakt sein, um so viele Wohnungen wie möglich zu schaffen? Oder muss der Wohnraum möglichst flexibel sein, um unterschiedlichen Lebensphasen und Wohnkonzepten … Mehr lesen

Spaziergänge mit Heiner Farwick

Im Raesfelder Renaissance-Tiergarten

Ein Tag im späten Oktober beschert dem Präsidenten des BDA, Heiner Farwick, und dem Chefredakteur dieser Zeitschrift, Andreas Denk, einen Spaziergang durch den klassischen Farbkanon des Herbstes: Der Park des Renaissanceschlosses Raesfeld bietet eine sorgfältige Komposition von Wasserflächen und -läufen, Wiesen und Wäldern, die mit Symmetrie und Asymmetrie, überraschenden Ausblicken und monumentalen Sichtachsen erfreut. Auch der Präsident hat hier gebaut: … Mehr lesen

Buch der Woche: Bezahlbar gut wohnen

Eine bestechende Zusammenschau

In den Wachstumsregionen der Städte, Kommunen und Metropolregionen dieses Landes registrieren die verantwortlich Handelnden seit einiger Zeit akuten Wohnungsbedarf. Scheinbar verwundert wird festgestellt, dass Menschen, die als Arbeitsmigranten vom Land in die Städte, von den wirtschaftsschwachen Regionen in die prosperierenden Teile dieses Landes ziehen, dort zwar oft Arbeit finden, am Ende des Tages aber auch irgendwo leben müssen. Da es … Mehr lesen

Wohnhaus von Yonder in Stuttgart

Für die entscheidenden zwei Grad

Im Stuttgarter Südosten, den Weißenburgpark mit seinem legendären Teehaus im Rücken, hat das Architekturbüro Yonder Anfang des Jahres einen Wohnhausumbau fertigstellen können, der ein gutes Beispiel für das geflügelte Wort ist, nachdem Architektur immer nur so gut wird wie ihr Bauherr. Katja Knaus und Benedikt Bosch, die beiden Köpfe hinter Yonder (siehe der architekt 6/16, S. 82-85), haben auf dem … Mehr lesen

Spaziergänge mit Heiner Farwick

Am Schwanenspiegel

Regen in Düsseldorf: Heiner Farwick, alter und neuer Präsident des BDA, und Andreas Denk, Chefredakteur dieser Zeitschrift, hatten die Hoffnung auf ein Gespräch im Freien schon aufgegeben, als der Himmel doch etwas aufklarte. Der Weg ist schnell ausgemacht: Kaiserteich und Schwanenspiegel, die beiden Gewässer, die der Fluss Düssel hier am ehemaligen Ständehaus bildet, sollen umrundet werden. Natürlich geht es im … Mehr lesen

kern und these

Wohnen umfassend denken

Als sich im Herbst 2015 die Situation in Deutschland aufgrund der hohen Zahl Geflüchteter zugespitzt hatte, wurde auch der Blick auf den Wohnungsmarkt geschärft. Doch die Lage dort war schon vorher aus der Balance geraten, es wurde nur intensiver wahrgenommen, was lange absehbar war. So finden wir uns im Herbst 2017, nachdem sich die Zahl der Geflüchteten, die bei uns … Mehr lesen

Wohnbauten von zanderrotharchitekten in Berlin

Sixpack mit Schubladen

Die Liebigstraße im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist insofern interessant, als sie eine Art Hintereingang auf der Rückseite des stalinistischen Prachtboulevards der ehemaligen Stalin- und heutigen Karl-Marx-Allee bildet. Hier, wo die Repräsentationsmeile  an ihrem östlichen Ende noch Frankfurter Allee heißt, ehe sie am Frankfurter Tor zur Karl-Marx-Allee wird, haben zanderroth architekten (siehe der architekt 1/14, S. 90-93) sechs Wohnhäuser auf einem … Mehr lesen

Buch der Woche: Frank Geiser – Hauptwerke 1955–2015

Geschlossener Kreis

Frank Geiser ist außerhalb seiner Geburtsstadt nur wenigen bekannt. Dennoch muss der 1935 in Bern geborene Architekt zu den Großen der an guten Architekten reichen Schweiz gezählt werden. Konrad Tobler, bis 2007 Kulturredakteur der Berner Zeitung, wo er ab 2000 das Kulturressorts leitete, macht diesen Umstand mit dem Buch „Frank Geiser. Architekt – Hauptwerke 1955–2015“ deutlich, das Ende des letzten … Mehr lesen

neu im club

Die Sprache der Menschen

Stefan Schlicht, Architekt BDA, Schlicht Lamprecht Architekten, Schweinfurt Schrott. Metalle unterschiedlichster Art und Farbe. Blankpoliertes hier, Rostiges dort. Kleinste Teile aus Stanzpressen, riesenhafte Ungetüme aus Stahl, deren Ursprung unergründlich scheint, alte rostige Heizungen, zerbröselnde Badewannen, verbogene Abluftschächte, zerschlissene Metallgewerke türmen sich zu solch hohen Bergen auf, dass es an ein Wunder grenzt, dass die Umfriedungen, die dieses Sammelsurium zusammenhalten, nicht … Mehr lesen