Ausgabe der a+u zu Architektur in Deutschland

Außensicht

Richtungsweisende Bauten in Deutschland aus den Jahren 2002 bis 2012 – diesem Schwerpunkt widmet sich die Januar-Ausgabe des japanischen Architekturmagazins “Architecture + Urbanism”. Das Heft wird mit einer Übersichtsdarstellung von einhundert Arbeiten eröffnet, die von Mitarbeitern des Deutschen Architekturmuseums (DAM) ausgewählt wurden. Anschließend werden 35 Projekte detailliert vorgestellt: mit großformatigen, aktuellen Fotografien sowie Skizzen, Grundrissen, Schnitten und kurzen Texten. Geordnet nach den Themenkomplexen Nachhaltigkeit, Bauen im Bestand und Kontextuelles Bauen sollen sie, so die Herausgeber, „die Essenz deutscher Architektur“ einfangen und begreifbar machen.

Unter den vorgestellten Büros finden sich hauptsächlich etablierte Namen, etwa Staab Architekten, Herzog & de Meuron, Peter Zumthor, schneider + schumacher und Sauerbruch Hutton. Aber auch Neulinge wie das 2010 gegründete Büro AMUNT – Architekten Martenson und Nagel Theissen finden ein Forum. Die einzelnen Portraits werden begleitet von kritischen Essays von Wolfgang Pehnt, Layla Dawson und Peter Cachola Schmal: sie hinterfragen unter anderem das ‚Deutschsein’ der deutschen Architektur und befassen sich – in bewusst knapper Form – mit bestimmenden historischen Einflüssen auf das zeitgenössische Bauen in Deutschland. Ein Interview mit Christoph Ingenhoven zum „Internationalem Hochhauspreis 2012/13“ rundet den Textteil ab.

Ergänzt durch einen Index aller präsentierten Bauten sowie kurzer Profile der Architekturbüros erhält das Heft den Charakter und Nutzwert einer kleinen Monographie und bietet gleichzeitig eine Übersicht über das Who is Who der derzeit in deutschen Landen wirkenden Architekten.
Red.

A+U 13:01 #508: Feature: Architecture in Germany. 2013, Text: japan./engl., 179 Seiten, zahlr. farb. Abb. u. Pläne. Zu beziehen über die Karl Krämer Fachbuchhandlung Architektur + Bauwesen.

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