Buch der Woche: Eine Methode des Entwerfens

Struktur

Dass unsere Lebenswelt zusehends komplexer wird, ist so eine omnipräsente Aussage, dass sie schon zur Binse wird. Manche reagieren auf die Multikomplexität von Problemen, denen wir auf unterschiedlichen Ebenen begegnen, mit radikalen Vereinfachungen, ja falschen Zuschreibungen, andere versuchen, das Geflecht von Themen zu entwirren und zu ordnen. Der österreichische Architekt Dietmar Eberle ist jenen zuzurechnen, die diese Entflechtung mittels klarer … Mehr lesen

Buch der Woche: Costa Smeralda

Zwischen Mimikry und 007

In „James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte“, dem zehnten Teil der legendären Filmreihe, gibt es die wunderbare Szene, in der Roger Moore als Agent 007 und Barbara Bach als Major Anya Amasova mit einem weißen Lotus Esprit aus dem Mittelmeer an den sardischen Strand fahren. Von Q, dem tüftelnden Erfinder des „Geheimdiensts ihrer Majestät“ mit allerlei technischen … Mehr lesen

Bericht vom 14. BDA-Tag in Hamburg

Es wird politisch!

„BauNetz“ hatte schon eine Woche vor dem 14. BDA-Tag getitelt: „Es wird politisch!“ Der besonders auf das Gemeinwohl zielende Tenor der Tagung und die vorab im Entwurf verbreiteten „Politischen Grundpositionen zu Stadt, Land und Architektur“ des BDA hatten ein besonderes Interesse der Öffentlichkeit und auch der Presse hervorgerufen. Und tatsächlich haben die „Grundpositionen“, die am Ende des Tages per Akklamation … Mehr lesen

BDA-Tag in Hamburg

Nur effizient ist nicht genug

Der BDA diskutiert politische Grundpositionen zu Stadt, Land und Architektur im Rahmen seines jährlich stattfindenden BDA-Tags. Unter dem Titel „Nur effizient ist nicht genug“ werden am Samstag, den 16. Juni, Manuel Ehlers (Relationship Manager Nachhaltige Immobilien, Triodos-Bank, Berlin), Sonja Moers (Architektin BDA, raumwerk, Frankfurt am Main), Michael Sachs (Staatsrat a. D. und Vorsitzender des Aufsichtsrats Gewobag, Hamburg/Berlin) und Peter Scheller … Mehr lesen

Buch der Woche: Taut baut

Uneitle Verbeugung

Max Taut, 1884 in Königsberg geboren, ist unzweifelhaft eine der wichtigen Persönlichkeiten in der Deutschen Architekturgeschichte. Seit 1911 arbeitete er als selbständiger Architekt in Berlin, ab 1913 gemeinsam mit seinem älteren Bruder Bruno und Franz Hoffmann. Max Taut war Mitglied im „Arbeitsrat für Kunst“, den er 1918 mit anderen mitbegründete und er veröffentlichte ab 1919 Beiträge in der von Bruno … Mehr lesen

Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung in Berlin

Berliner Projekte

Das Museum für Architekturzeichnung zeigt ab dem 24. März eine Ausstellung zu Berliner Bauprojekten, die zwischen 1920 und 1990 entstanden sind. Präsentiert werden handgezeichnete Entwürfe von Hans Scharoun, Hans Poelzig, Frei Otto, Gottfried Böhm, Zaha Hadid, Álvaro Siza Vieira und anderen Architekten aus der Sammlung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main. Einen Schwerpunkt in der Ausstellung bildet der … Mehr lesen

Buch der Woche: Zum Raum

Zwischen Stadt und Landschaft

Als Paul Schultze-Naumburg 1916/1917 den 7., 8. und 9. Band seiner „Kulturarbeiten“ veröffentlichte, war die Werkgruppe mit dem Titel „Die Gestaltung der Landschaft durch den Menschen“ etwas Besonderes: Zum ersten Mal erschien hier eine aus kulturtheoretischem Blickwinkel verfasste Bestandsaufnahme der Symptome der Aneignung der Erdoberfläche durch den Menschen. Schultze-Naumburgs Vorhaben war indes auch prospektiv: Er wollte die Lemmata seines enzyklopädischen … Mehr lesen

Ausgewähltes in Köln

Ex Libris

Im Rahmen der Reihe „Ex Libris“ stellen Architekten, Architekturtheoretiker sowie -kritiker in loser Folge ausgewählte Bücher aus der Bibliothek des Ungers Archiv für Architekturwissenschaft vor. Am 27. November erläutern Vittorio Magnago Lampugnani und Adam Caruso, warum die von ihnen ausgesuchten Bücher von Bedeutung sind – für die Zeit ihrer Entstehung wie auch für die Architekturentwicklung. Die beiden stellen aus der … Mehr lesen